Förderprogramme für Kommunen

Ein aktuelles Förderprogramm für Ladeinfrastruktur, die Förderung des Landes, Steuer-Erleichterungen und Beratungsangebote machen den Einstieg in die Elektromobilität jetzt so attraktiv wie nie zuvor. Hier informieren wir Sie ausführlich über aktuelle Fördermaßnahmen und stehen Ihnen für Rückfragen gerne zur Verfügung.


 

 

Wichtiger Hinweis zum

Förderprogramm des Landes


Der Förderantrag muss VOR der Bestellung gestellt und genehmigt werden! → Mehr dazu hier.

 

 


 

 

Elektrofahrzeuge

Das Land NRW fördert Kauf, Leasing oder Miete von Batterieelektro- und Brennstoffzellenfahrzeugen.

Förderung (→ im nicht-wirtschaftlichen Bereich):
  -  Batterieelektrisch:   40 Prozent, max. 30.000 Euro
  -  Brennstoffzelle:       60 Prozent, max. 60.000 Euro
Gilt für Fahrzeuge der Klassen L6e/L7e, M1, N1/N2.

Förderung (→ im wirtschaftlichen Bereich):
  -  Batterieelektrisch / Brennstoffzelle:   8.000 Euro
Gilt für Fahrzeuge der Klassen N1 und N2.

Darüber hinaus wird auch der → Güterverkehr und der → öffentliche Personennahverkehr gefördert.

 

 

Ladesäulen und Wallboxen

Land und Bund fördern die Errichtung von nicht-öffentlich zugänglichen Ladestationen (z. B. für den kommunalen Fuhrpark oder für die Beschäftigten).

Förderhöhe (→ NRW-Programm "progres.nrw"):
  -  unter 50 kW:  1.500 Euro pro Ladepunkt
  -       ab 50 kW:     250 Euro pro kW Ladeleistung

Förderhöhe (→ Bundes-Programm "KfW 439"):
  -  70 Prozent, maximal 900 Euro pro Ladepunkt
Bei Bundes-Programm müssen mindestens 10 Ladepunkte pro Förderantrag errichtet werden.

 

 

Netzanschlüsse für Stellplatz- oder Garagenkomplexen

Das Land fördert erstmalige neue → Netzanschlüsse für nicht öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur.

Förderung:
  -  40 Prozent der Ausgaben, maximal 10.000 Euro

Voraussetzung des Komplexes:
  -  nicht elektrifiziert, örtlich zusammenhängend
  -  mindestens vier Stellplätze (min. 2 Jahre alt)
  -  min. 1 Ladepunkt mit min. 11 kW errichtet

→ Hier geht's direkt zum Förderantrag.
     (Antragsstellung vor Beauftragung / Umsetzung)

 

 

Umsetzungs- und Elektromobilitätskonzepte

Land und Bund fördern die Erstellung von Konzepten zu verschiedenen Mobilitätsthemen.

Förderhöhe für → Umsetzungskonzepte (NRW):
  -  80 Prozent der Ausgaben, maximal 24.000 Euro

Förderhöhe für → kommunale Standortkonzepte für öffentliche Ladeinfrastruktur (NRW):
  -  80 Prozent der Ausgaben, maximal 64.000 Euro

 

 

Elektrobusse

Das Land NRW fördert die Beschaffung von → Elektrobussen, sowie die dafür notwendige Infrastruktur (Wasserstofftankstellen, Ladesäulen).

Förderhöhe Busse:
  -  60 Prozent des Differenzbetrages ggü. Dieselbus

Förderhöhe Infrastruktur:
  -  90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben

Voraussetzung:
  -  Einsatz im öffentlichen Personennahverkehr

 

 

Lastenfahrräder

Das Land fördert den Kauf von → Lastenfahrrädern.

Förderung:
  -  elektrisch:            60 Prozent, maximal 4.200 Euro
  -  nicht-elektrisch:  pauschal 500 Euro

Voraussetzungen:
  -  Nutzlast von mindestens 70 Kilogramm
  -  verlängerter Radstand oder Transportvorrichtung

Ab einer Nutzlast von 120 Kilogramm kann zusätzlich die → Bundes-Förderung genutzt werden.

 

 


 

 

Förderübersicht

In der Übersicht "NRW-Förderprogramm für Kommunen" können Sie nachlesen, welche attraktiven Fördermöglichkeiten für Kommunen bestehen. → zum Download

 

 


 

 

Förderung durch die Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote)

Seit 2022 können sich alle Halter:innen von Elektrofahrzeugen eine jährliche Treibhausgas-Prämie auszahlen lassen. Diese Prämie wird aus dem Verkauf an quotenpflichtige Unternehmen – v. a. Mineralölkonzerne – generiert.
In der Praxis erfolgt der Treibhausgasemissions-handel über ein → Dienstleistungsunternehmen, das die Quoten einzelner Halter:innen bündelt und vermarktet. Zur Registrierung des Fahrzeugs ist eine Kopie des Fahrzeugscheins nötig.
Weitere Infos bei der → Verbraucherzentrale.

 

 

Darüber hinaus können auch Betreiber:innen öffentlich zugänglicher Ladestationen von der THG-Quote profitieren. Im Gegensatz zur Prämie für Elektrofahrzeuge wird die Prämie für Ladestationen auf Grundlage der real abgegebenen Strommenge errechnet. Derzeit sind pro kWh bis zu 35 Cent Prämie möglich.

Dank der THG-Quote rentieren sich öffentliche Ladestationen deutlich schneller und der Ausbau der Ladeinfrastruktur schreitet schneller voran.

 

 


 

 

Alle Förderprogramme im Überblick

 

 

 

ÖPNV-
Busse

 

 

 

 

 

 


 

 

Steuerliche Vorteile

Elektrofahrzeuge und Ladestationen erhalten neben Förderungen auch diverse steuerliche Vorteile, u.a.

   -   Befreiung von der Kfz-Steuer
   -   Reduzierung der Dienstwagenbesteuerung
   -   Steuerfreiheit für das Laden am Arbeitsplatz
   -   Reduzierte Besteuerung des geldwerten Vorteils
   -   Sonderabschreibungen (nur für Unternehmen)

 

 

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