Öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur


 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Bundes-Förderung (Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur vor Ort)

Fördergegenstand

Der Bund fördert die Errichtung von Normal- und Schnell-Ladeinfrastruktur an "attraktiven Zielorten des Alltags", zum Beispiel an Supermärkten, Hotels, Restaurants, Schwimmbädern oder Sportplätzen. Insbesondere Unternehmen des Einzelhandels und des Hotel- und Gastgewerbes sowie kleine Stadtwerke und kommunale Gebietskörperschaften sind zur Antragstellung aufgerufen.

Voraussetzungen (Auswahl)
  • öffentliche Zugänglichkeit
    • bevorzugt 24 Stunden täglich an 7 Tagen in der Woche (volle Förderhöhe)
    • mindestens 12 Stunden täglich an Werktagen (halbierte Förderhöhe)
  • Bodenmarkierung durch das Aufbringen eines weißen Piktogramms
  • Preisangaben für das ad-hoc-Laden an der Ladeeinrichtung
  • Vertragsbasiertes Laden, Roaming und Ad-hoc-Laden
  • Verwendung von erneuerbaren Energien
    • aus einem Stromliefervertrag ODER
    • aus Eigenerzeugung vor Ort
  • Realisierung der Ladeinfrastruktur bis zum 31.12.2022
  • Mindestbetriebsdauer: 6 Jahre

Die kompletten Bestimmungen finden sich in der → Förderrichtlinie.

Antragsberechtigte
  • natürliche Personen
  • kleine und mittlere Unternehmen (KMU) nach der EU-Definition (auch kommunale Unternehmen), welche den maximalen Fördergesamtbetrag von 200.000 Euro innerhalb des laufenden und der letzten zwei Kalenderjahre nicht übersteigen.
  • (kommunale) Gebietskörperschaften
Förderhöhe

Fördergegenstand

Förderquote

Förderhöchstgrenze

Normalladeinfrastruktur (AC/DC, 3,7 bis 22 kW)

80 % der Gesamtkosten

max. 4.000 Euro pro Ladepunkt

Schnellladeinfrastruktur (DC, 22 bis 50 kW)

80 % der Gesamtkosten

max. 16.000 Euro pro Ladepunkt

Anschluss an Niederspannung *

80 % der Gesamtkosten

max. 10.000 Euro pro Standort

Anschluss an Mittelspannung *

80 % der Gesamtkosten

max. 100.000 Euro pro Standort

* Eine Förderung der Kombination aus Netzanschluss und Pufferspeicher ist ebenfalls möglich. Wird durch den Pufferspeicher ein ansonsten notwendiger Mittelspannungsanschluss verhindert, gilt die Förderhöchstgrenze für den Mittelspannungsanschluss. (→ Quelle)

Merkblatt förderfähige Ausgaben

Förderanträge können ab dem 12. April bis zum 31. Dezember 2021 gestellt werden.

Detaillierte Informationen sowie den Link zum Förderantrag finden Sie auf der → Internetseite der BAV.

 

 


 

 

Bundes-Förderung (Förderrichtlinie Öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur)

Fördergegenstand

Beschaffung und Errichtung öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland mit mindestens einem fest installierten oder mobilen Ladepunkt, einschließlich des dafür erforderlichen Netzanschlusses.

  • Normalladeinfrastruktur
  • DC-Schnellladeinfrastruktur
  • Netzanschluss / Pufferspeicher

Die zuwendungsfähigen Ausgaben finden sich im → Anhang 1.

Voraussetzungen
  • Stellplatzmarkierung (Beschilderung, Bodenmarkierung)
  • öffentliche Zugänglichkeit
    • bevorzugt 24 Stunden täglich an 7 Tagen in der Woche (volle Förderhöhe)
    • mindestens 12 Stunden täglich an Werktagen (halbierte Förderhöhe)
  • Preisangab für das Ad-hoc-Laden an der Ladeeinrichtung oder in unmittelbarer Nähe
  • Vertragsbasiertes Laden und Ad-hoc-Laden ermöglichen
  • Steuerbarkeit der Ladeinfrastruktur
  • Technische Anforderungen an DC-Schnellladepunkte (unter 100 kW: 200 V bis 500 V, ab 100 kW: 200 V bis 920 V)
  • Netzanschlussbedingungen
  • Verwendung von Grünstrom

Die kompletten Voraussetzungen finden sich im → Anhang 2.

Antragsberechtigte
  • natürliche Personen
  • juristische Personen
Maximale Förderbeträge für Ladepunkte

Fördergegenstand

Stromart/Leistung

maximale Förderquote

maximaler Förderbetrag

Normal-Ladepunkte (NLP)

AC & DC: bis 22 kW

60 %

2.500 €

Schnell-Ladepunkte (SLP1)

DC: über 22 kW, unter 100 kW

60 %

10.000 €

Schnell-Ladepunkte (SLP2)

DC: ab 100 kW

40 % (normaler Bedarf) *

60 % (hoher Bedarf) *

20.000 €

   

* siehe → Anhang 3

 
Maximale Förderbeträge für Netzanschlüsse

Fördergegenstand

maximale Förderquote

maximaler Förderbetrag

Anschluss an das Niederspannungsnetz

entsprechend der Ladepunkte

10.000 €

Anschluss an das Mittelspannungsnetz

entsprechend der Ladepunkte

100.000 €

Kombination Pufferspeicher mit Netzanschluss

wie dazugehöriger Netzanschluss

wie dazugehöriger Netzanschluss

Anträge sind innerhalb des Zeitraums vom 31.08.2021 bis zum 18.01.2022 einzureichen.

Detaillierte Informationen sowie den Link zum Förderantrag finden Sie auf der → Internetseite der BAV.

 

 


 

 

Bundes-Förderung (Förderrichtlinie Öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur)

Fördergegenstand

Gegenstand der Förderung ist die Modernisierung bestehender Ladeeinrichtungen sowie des dazugehörigen Netzanschlusses inkl.  der möglichen Kombination mit einem Pufferspeicher.

Pufferspeicher werden dabei als Batteriespeicher definiert, die eine Verringerung der benötigten Netzanschlussleistung ermöglichen. Modernisierungen können entweder in Form einer Aufrüstung (Erweiterung des Leistungsumfangs sowie Hinzufügen oder Austausch einzelner Komponenten) oder einer Ersatzbeschaffung (kompletter Austausch der Hardware) erfolgen.

Eine Förderung ist ausgeschlossen, falls die Ladeeinrichtung bzw.der dazugehörige Netzanschluss bereits auf Bundes-, Landes-oder kommunaler Ebene gefördert wurde.

Die zuwendungsfähigen Ausgaben finden sich im → Anhang 1.

Voraussetzungen
  • Stellplatzmarkierung (Beschilderung, Bodenmarkierung)
  • öffentliche Zugänglichkeit
    • bevorzugt 24 Stunden täglich an 7 Tagen in der Woche (volle Förderhöhe)
    • mindestens 12 Stunden täglich an Werktagen (halbierte Förderhöhe)
  • Preisangab für das Ad-hoc-Laden an der Ladeeinrichtung oder in unmittelbarer Nähe
  • Vertragsbasiertes Laden und Ad-hoc-Laden ermöglichen
  • Steuerbarkeit der Ladeinfrastruktur
  • Technische Anforderungen an DC-Schnellladepunkte (unter 100 kW: 200 V bis 500 V, ab 100 kW: 200 V bis 920 V)
  • Netzanschlussbedingungen
  • Verwendung von Grünstrom

Die kompletten Voraussetzungen finden sich im → Anhang 2.

Die Modernisierung muss nachweislich einen Mehrwert aufweisen. Dies ist gegeben, wenn mindestens eine der im Folgenden aufgeführten Kategorien zutrifft. Ein Mehrwert liegt vor, wenn die Ladeeinrichtung

  • bezüglich ihrer Leistungsfähigkeit auf mindestens 100 kW pro Ladepunkt erhöht wird,
  • hinsichtlich der Authentifizierungs- oder Bezahloptionen aufgerüstet wird,
  • wesentliche Veränderungen erfährt, die den Ladekomfort steigern (z. B.Installation von Parkraumsensoren oder Herstellung der Barrierefreiheit nach DIN 18040-3 etc.) oder
  • durch eine Modernisierung im Sinne der LSV öffentlich zugänglich gemacht wird.
Antragsberechtigte
  • natürliche Personen
  • juristische Personen
Maximale Förderbeträge für Ladepunkte

Fördergegenstand

öffentliche Zugänglichkeit

maximale Förderquote

maximaler Förderbetrag

Aufrüstung oder Ersatzbeschaffung einer Ladeeinrichtung

24 Stunden täglich (24/7)

60 %

20.000 €

 

mindestens 12 Stunden werktags (12/6)

30 %

10.000 €

 

weniger als 12 Stunden werktags

0 %

0 €

Maximale Förderbeträge für Netzanschlüsse

Fördergegenstand

maximale Förderquote

maximaler Förderbetrag

Anschluss an das Niederspannungsnetz

entsprechend der Ladepunkte

10.000 €

Anschluss an das Mittelspannungsnetz

entsprechend der Ladepunkte

100.000 €

Kombination Pufferspeicher mit Netzanschluss

wie dazugehöriger Netzanschluss

wie dazugehöriger Netzanschluss

Unterlagen und Anhänge

Anträge sind innerhalb des Zeitraums vom 09.09.2021 bis zum 27.01.2022 einzureichen.

Detaillierte Informationen sowie den Link zum Förderantrag finden Sie auf der → Internetseite der BAV.

 

 

Diese Seite verwendet Cookies, um für Sie die Benutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Wie Sie die Verwendung von Cookies unterbinden können, erfahren Sie in den Datenschutzhinweisen.

Wenn Sie diese Webseite weiter nutzen, erklären Sie sich damit einverstanden.