Öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur


 

 

NRW-Förderung (Emissionsarme Mobilität)

Fördergegenstand

Das Land fördert den Kauf und die Errichtung stationärer Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Zusätzlich zur Ladesäule / Wallbox werden auch alle dazugehörigen Ausgaben wie Parkplatzmarkierung, Anfahrschutz, Tiefbau, Netzanschluss und Inbetriebnahme gefördert.

Voraussetzungen

Der für den Ladevorgang erforderliche Strom muss aus erneuerbaren Energien ("Grünstrom" / "Ökostrom") oder aus vor Ort eigenerzeugtem regenerativem Strom (zum Beispiel Strom aus Photovoltaik-Anlagen mit mind. 2 kWp) stammen. Die Ladestation muss mit einer Typ-2-Steckdose bzw. einem → Typ-2-Stecker ("Mennekes-Stecker") ausgestattet sein.
Der Zugang zu öffentlichen Ladepunkten sollte 24 Stunden pro Tag an sieben Tagen pro Woche ermöglicht werden. Mindestens muss die Zugänglichkeit an fünf Tagen pro Woche für zwölf Stunden gewährleistet sein.

Die vollständigen Bestimmungen finden sich in der → Richtlinie "Emissionsarme Mobilität" (Kap. 6.2) sowie den → Nebenbestimmungen für öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur.

Förderhöhe
AntragsberechtigteFörderquotemax. Förderhöhe (pro Ladepunkt)Bonus Eigenerzeugung**Bonus Batteriespeicher**
Privatnutzer60 %6.000 € je Ladepunkt+500 € pro Ladepunkt+200 € pro kWh
Unternehmen*60 %6.000 € je Ladepunkt+500 € pro Ladepunkt+200 € pro kWh
Kommune60 %6.000 € je Ladepunkt+500 € pro Ladepunkt+200 € pro kWh

* De-minimis-Beihilfen insgesamt maximal 200 000 € in drei Steuerjahren. → Weitere Informationen
** Die Förderung wird ausschließlich bei neu errichteten stationären Batteriespeichern und Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien gewährt. Der Bonus für den Batteriespeicher wird maximal bis zu einer Kapazität gewährt, die in kWh doppelt so groß ist, wie die Nennleistung der verbundenen EE-Anlage in kW. Maximal wird eine Kapazität von 30 kWh pro Ladepunkt gefördert.

 

→ Elektronisches Antragsformular

Antragstellung VOR Vertragsabschluss

 

 

Tutorial / Hilfe bei der Antragstellung


Als Hilfe bei der Antragstellung finden Sie links ein Video-Tutorial, in dem die einzelnen Schritte des Förderantrags gezeigt werden.

Haben Sie darüber hinaus weitere Fragen zum Förderprogramm oder zum Förderantrag?

→ Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

 

 


 

 

Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland

Fördergegenstand

Die Förderung umfasst neben der Errichtung der Ladesäule auch den Netzanschluss und die Montage. Die Ladepunkte müssen öffentlich zugänglich sein.

  • Normalladeinfrastruktur
  • Schnellladeinfrastruktur
Voraussetzungen (Auswahl)

  • öffentliche Zugänglichkeit

    • bevorzugt 24 Stunden täglich an 7 Tagen in der Woche (volle Förderung)
    • mindestens 12 Stunden täglich an Werktagen (halbierte Förderung)

  • Bodenmarkierung durch das Aufbringen eines weißen Piktogramms
  • Preisangaben für das ad-hoc-Laden an der Ladeeinrichtung
  • Vertragsbasiertes Laden, Ad-hoc-Lademöglichkeit, Roaming
  • Verwendung von Grünstrom

Die kompletten Voraussetzungen finden Sie in dem → Anhang 3 des Förderaufrufs.

Förderquoten

Die Förderhöhe variiert je nach Ladeleistung (Normalladepunkt oder Schnellladepunkt) sowie bei Schnellladepunkten je nach Bedarf an dem jeweiligen Standort. Dazu wurde eine → Karte erstellt, die den aktuellen Bedarf an Ladeinfrastruktur an den Standorten zeigt.

Standort laut → Kartemax. FörderquoteLeistungmax. Förderhöhe
Normalladepunkte (AC)normaler Bedarf40 %3,7 - 22 kW2.500 €
Schnellladepunkte (DC)niedriger Bedarf30 %über 22 kW9.000 €
ab 100 kW23.000 €
hoher Bedarf (blau)50 %über 22 kW12.000 €
ab 100 kW30.000 €
Netzanschlussniedriger Bedarf30 %Niederspannung5.000 €
Mittelspannung50.000 €
hoher Bedarf (blau)50 %Niederspannung5.000 €
Mittelspannung50.000 €
Modernisierungunabhängig vom Bedarf40 %↑ siehe oben ↑↑ siehe oben ↑

 

Anträge zur Förderung von Ladeinfrastruktur können bis zum 22. Juli 2020 im easy.online-Portal gestellt werden.

Detaillierte Information finden Sie auf der Webseite der NOW.

 

 

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