Häufig gestellte Fragen zum
NRW-Förderprogramm


 

 

Was wird gefördert?

Was wird gefördert?

Fördergegenstand

Privatnutzer

Unternehmen, Vereine, Verbände

Kommunen

Kauf, Leasing und Langzeitmiete von Elektro-Fahrzeugen

✔️ (nur Nutz-Fahrzeuge)

✔️

Kauf und Installation von Ladeinfrastruktur im nicht-öffentlichen Raum (→ Bundes-Förderung)

Kauf und Installation von Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum (→ Bundes-Förderung)

Kauf von elektrischen Lastenfahrrädern

✔️

✔️

Umsetzungsberatung und -konzepte

✔️*

✔️**

✔️


*     Wohnungseigentümergemeinschaften mit jeweils mindestens vier Wohneinheiten,
       Eigentümerinnen und Eigentümer von Mietgebäuden mit mindestens vier Wohneinheiten

**   Besitzerinnen und Besitzer von mindestens fünf gewerblich genutzten Kraftfahrzeugen,
      Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber mit mindestens fünf Kraftfahrzeugstellplätzen für Beschäftigt

→ zur Förder-Übersicht

Wie hoch sind die Fördersummen?

Für Unternehmen:

Die Förderung für Nutzfahrzeuge beträgt 8.000 Euro für die Klasse N1 mit einer zulässigen Gesamtmasse ab 2,3 Tonnen und für die Klasse N2 bis 7,5 Tonnen. 

Für Kommunen:

Die Förderung für Nutzfahrzeuge beträgt maximal 80 Prozent der Anschaffungskosten, bis maximal 30.000 Euro für batterieelektrische Fahrzeuge und maximal 60.000 Euro bei Brennstoffzellen-Fahrzeugen.

→ zur Förder-Übersicht

Wird Photovoltaik auch gefördert?

Ja, das Land NRW fördert die Errichtung von Photovoltaikanlagen außerhalb des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes, allerdings erst ab 500 Kilowatt peak.

→ zur Förderung

Werden stationäre Batteriespeicher auch gefördert?

Ja, Batteriespeicher werden in Verbindung mit einer neu zu errichtenden Erneuerbare-Energien-Anlage gefördert. Privatpersonen sind hier ebenfalls antragsberechtigt.

→ zur Förderung

Kann das NRW-Förderprogramm mit anderen Förderungen kombiniert / kumuliert werden?

Das Kumulierungsverbot gilt für andere Förderprogramme des Landes Nordrhein-Westfalen.

Eine Kumulierung mit anderen Bundesmitteln ist in der Regel möglich, sofern das entsprechende Programm dies zulässt. Im Fall des Umweltbonus (BAFA-Prämie) ist eine Kumulierung nicht mehr möglich, eine doppelte Förderung für Elektrofahrzeuge ist damit ausgeschlossen.

Die Fördermittel aus anderen Programmen müssen bei Antragstellung angegeben werden ("Erhalten Sie weitere nicht öffentliche Mittel?" und "Erhalten Sie weitere öffentliche Mittel?").

Eine Kumulierung mit Förderungen der NRW.BANK sind unzulässig, wenn es sich dabei um direkte Zuschüsse handelt. Zinsverbilligte Darlehen erachten wir als nicht förderschädlich.

NUR FÜR UNTERNEHMEN: Was bedeutet der Hinweis auf die "De-minimis-Beihilfen"?

Darunter versteht man die Begrenzung von Beihilfen / Förderungen, die der Staat einem Unternehmen gewähren darf, ohne zu stark in den Wettbewerb einzugreifen. Der Gesamtbetrag der einem einzigen Unternehmen gewährten De-minimis-Beihilfen darf in einem Zeitraum von drei Steuerjahren maximal 200 000 Euro betragen.

→ zu weiteren Informationen


Elektrofahrzeuge (nur für Unternehmen und Kommunen)

Was ist der Unterschied zwischen der NRW-Förderung und dem Umweltbonus des Bundes?
 

NRW-Förderung (→ mehr)

Umweltbonus (→ mehr)

Antragsteller

Unternehmen,

Gewerbetreibende,

Vereine und Verbände

Privatpersonen,

Unternehmen,

Stiftungen,

Körperschaften,

Vereine

Zeitpunkt Antragstellung

VOR dem Kauf

NACH der Zulassung

Preislimit für Fahrzeuge

ohne Limit

65.000 Euro

Antriebsart

Batterieelektrofahrzeuge

Brennstoffzellenfahrzeuge

Batterieelektrofahrzeuge

Brennstoffzellenfahrzeuge

Plug-in-Hybride

Fahrzeuge / Fahrzeugklassen

alle Fahrzeuge der Klassen

N1 (≥2,3 t ZGG), N2 (<7,5 t ZGG)

alle Fahrzeuge auf der

→ Liste der BAFA

Voraussetzungen

Laufleistung:

- max. 1.000 km (Neufahrzeug)

- max. 5.000 km (Vorführ-Fhrz.)

keine Standschäden

Zulassung:

- Erstzulassung

- Zweitzulassung (max. 12

⠀⠀Monate, 15.000 km)

Zuschuss / Fördersumme

bis 3.000 € (Herstelleranteil →)

+ bis 8.000 Euro (NRW-Förderung)

(abh. von Haltedauer)

bis 3.000 € (Herstelleranteil)

+ bis 6.000 € (Bundesanteil)

(abh. von Preis und Antrieb)

Welche Fahrzeuge werden gefördert?

Für Unternehmen:

Gefördert wird der Erwerb, das Leasing oder die Langzeitmiete von reinen batterieelektrischen und Brennstoffzellen-Nutzfahrzeugen der Klassen N1 mit einer zulässigen Gesamtmasse von mindestens 2,3 t und der Klasse N2 mit einer zulässigen Gesamtmasse von weniger als 7,5 Tonnen nach der Definition des Elektromobilitätsgesetzes vom 5. Juni 2015 (BGBl. I S. 898).

Für Kommunen:

Gefördert wird der Erwerb, das Leasing oder die Langzeitmiete von reinen batterieelektrischen und Brennstoffzellen-Nutzfahrzeugen der Klassen L6E, L7E, M1, N1 und N2 mit einer zulässigen Gesamtmasse von weniger als 7,5 t nach der Definition des Elektromobilitätsgesetzes vom 5. Juni 2015 (BGBl. I S. 898).

Das Fahrzeugangebot ist überaus vielfältig. Eine Liste aktueller und angekündigter Elektrofahrzeuge finden Sie im Bereich "Unser Service".

→ zur Fahrzeug-Marktübersicht

Viele Fahrzeuge haben ein zulässiges Gesamtgewicht knapp unter 2,3 t. Werden diese durch eine technische Auflastung förderfähig?

Nein. Die Fördervoraussetzung des zulässigen Gesamtgewichtes von mindestens 2,3 t muss vom Hersteller bereits werksseitig erfüllt werden.

Wird Fahrzeug-Leasing auch gefördert?

Ja. Gefördert wird auch das Leasing oder die Langzeitmiete neuer, rein batterieelektrischen und Brennstoffzellen-Fahrzeugen. Beachten Sie bitte, dass im gewerblichen Bereich die Anzahlung mindestens 8.000 € betragen sollte, um die maximal mögliche Förderung zu erhalten (nur Nutzfahrzeuge).

Werden auch Gebrauchtfahrzeuge und Fahrzeuge mit einer Tageszulassung gefördert?

Es werden Neufahrzeuge (maximaler Kilometerstand von 1.000 km) oder Vorführfahrzeuge (maximale Laufleistung von 5.000 km und maximal 1 Jahr zugelassen) gefördert.

 

 

Wer wird gefördert?

Wer wird gefördert?

Fahrzeugförderung:

  • natürliche Personen als Freiberufler oder Gewerbetreibende,
  • juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts,
  • Personengesellschaften,
  • Städte, Gemeinden, Kreise und Zusammenschlüsse von Kommunen aus Nordrhein-Westfalen sowie kommunale Betriebe, sofern diese nicht-wirtschaftliche Tätigkeiten ausüben

Der Nachweis einer unternehmerischen oder gewerblichen Tätigkeit kann erfolgen durch:

  • Eintrag ins Handelsregister
  • Eintrag in die Handwerksrolle
  • Eintrag ins Partnerschaftsregister
  • Eintrag im Vereinsregister
  • Eintrag im Verbandsregister des Deutschen Bundestages
  • Gewerbeschein über eine aktuell bestehende unternehmerische Tätigkeit
  • Bei Freiberuflern: Mitgliedschaft in einem Berufsverband bzw. in einer Kammer

Umsetzungsberatung:

  • natürliche Personen als Eigentümerinnen und Eigentümer von Mietgebäuden mit jeweils mindestens vier Wohneinheiten,
  • juristische Personendes öffentlichen und privaten Rechts sowie Personengesellschaften als
    • Wohnungseigentümergemeinschaften mit mindestens vier Wohneinheiten
    • Eigentümerinnen und Eigentümer von Mietgebäuden mit mindestens vier Wohneinheiten,
    • Besitzerinnen und Besitzer von mindestens fünf gewerblich genutzten Kraftfahrzeugen,
    • Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber mit mindestens fünf Kraftfahrzeug-Stellplätzen für Beschäftigte oder
  • Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Zweckverbände und kommunale Betriebe, sofern diese nicht-wirtschaftliche Tätigkeiten ausüben

Lastenfahrräder:

  • natürliche Personen als Freiberufler oder Gewerbetreibende,
  • juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts,
  • Personengesellschaften,
  • Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Zweckverbände und kommunale Betriebe, sofern diese nicht-wirtschaftliche Tätigkeiten ausüben.

→ zur Förder-Übersicht

Werden Stiftungen gefördert?

Eine Stiftung besitzt nur dann eine Antragsberechtigung, wenn sie gleichzeitig auch einem der oben aufgeführten Kreis potentieller Antragsteller zugeordnet werden kann.

Eine generelle Antragsberechtigung von Stiftungen kann man damit nicht automatisch ableiten.

So wird jeweils eine Prüfung des Einzelfalls vorgenommen, um sicherzustellen, ob auch die Voraussetzungen einer unternehmerischen Tätigkeit im Sinne der Richtlinie vorliegen.

NUR FÜR UNTERNEHMEN: Muss mein Unternehmen seinen Hauptsitz in NRW haben, um die Förderung in Anspruch nehmen zu können?

Nein.

Für die Fahrzeugförderung muss das Unternehmen über einen Standort in NRW verfügen. Zudem müssen mindestens 50 % der jährlichen Fahrleistung mit dem geförderten Fahrzeug innerhalb NRWs erbracht werden, zum Nachweis sind die Fahrten außerhalb von NRW zu dokumentieren.

Für die Förderung von elektrischen Lastenrädern muss eine Betriebsstätte oder eine Niederlassung im Land Nordrhein-Westfalen nachgewiesen werden.

Wie lange muss das Elektrofahrzeug nach der Bewilligung genutzt werden?

5 Jahre. Bei Leasing oder Langzeitmiete beträgt die Mindestdauer 1 Jahr, jedoch reduziert sich die Förderquote anteilig. Um die volle Förderung zu erhalten, muss das Fahrzeug 5 Jahre geleast bzw. gemietet werden.

Ist die Fördersumme pro Antragsteller begrenzt?

Pro Antragstellendem können insgesamt maximal 500.000 Euro Fördergelder in Anspruch genommen werden.

 

 

Fragen zum Förderantrag

Wie läuft die Förderung ab?
  1. Kostenvoranschlag / Angebot einholen
  2. Förderantrag ausfüllen und Kostenvoranschlag hochladen
  3. Erhalt der automatischen Eingangsbestätigung.
  4. Prüfung durch die Bezirksregierung Arnsberg
  5. Nach einigen Wochen: Erhalt des Zuwendungsbescheides (Förderzusage) zusammen mit dem Verwendungsnachweis
  6. Beauftragung der Umsetzung
  7. Ausfüllen des Verwendungsnachweises und Zusendung der Rechnungen
  8. Prüfung durch die Bezirksregierung Arnsberg
  9. Nach einigen Wochen: Erhalt der Überweisung auf das angegebene Konto
Wo erhalte ich den Förderantrag?

Die elektronischen Antragsformulare haben wir für Sie in unserer "Mediathek" verlinkt. Sie gelangen von dort direkt zu den Förderanträgen der zuständigen Bezirksregierung Arnsberg.

→ zu den Förderanträgen

Welche Unterlagen benötige ich für den Förderantrag?

Die benötigten Unterlagen unterscheiden sich je nach Antragsteller und Fördergegenstand. In der Regel benötigen Sie ein Angebot mit einemKostenvoranschlag für den gewünschten Fördergegenstand (Elektro-Fahrzeug, Elektro-Lastenfahrrad,...). Außerdem sind die Daten des Fördergegenstandes erforderlich (Hersteller, Modell, Batteriegröße und weitere).

Im Fall eines Online-Kaufs reicht als Angebot auch ein Screenshot der Internetseite aus dem der Hersteller, das Modell und der Preis hervorgehen.

Die benötigen Anlagen finden Sie immer am Ende des jeweiligen Förderantrages aufgelistet.

→ zu den Förderanträgen

Wann muss die Förderung beantragt werden?

Die Förderung muss beantragt werden, NACHDEM Angebote für die bei der Maßnahme anfallenden Kosten eingeholt wurden, aber BEVOR Kaufverträge abgeschlossen oder Aufträge vergeben wurden.

HINWEIS: Bei einem eindeutigen schriftlich vereinbarten Rücktrittsrecht bei Versagung der beantragten Fördermittel, kann auch schon vor der Förderzusage ein Kauf- bzw. Dienstleistungsvertrag geschlossen werden (z. B. Vertragsabschluss unter der Bedingung der Gewährung einer Förderung; Vorkasse mit Rückgabemöglichkeit bei Ausbleiben der Förderung; unverbindliche Bestellung auf Abruf etc.). → Mehr dazu hier.

Kann man auch Förderung für bereits begonnene Maßnahmen erhalten? Wenn nein, warum nicht?

Nein, das Förderprogramm hat den Zweck, einen Anreiz für Investitionen in die Elektromobilität zu bieten. Daher können bereits begonnene oder sogar schon umgesetzte Maßnahmen nicht gefördert werden.

Dies soll den Zuwendungsempfänger davor bewahren, dass er durch den vorzeitigen Beginn der Maßnahme in finanzielle Schwierigkeiten gerät, wenn die beantragte Förderung nicht gewährt wird. Gleichzeitig muss die Entscheidungsfreiheit der Bewilligungsbehörde bei der Bewilligung der Fördermittel gewährleistet sein und darf nicht dadurch beeinflusst werden, dass der Antragsteller durch den vorzeitigen Maßnahmenbeginn nicht mehr rückgängig zu machende Tatsachen geschaffen hat.

Darüber hinaus besteht ein besonderes öffentliches Interesse, nur solche Anlagen zu fördern, die ohne die Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen nicht realisiert würden.

Was ist im Förderantrag mit öffentlichen und nicht öffentlichen Mitteln gemeint?

Öffentliche Mittel sind zum Beispiel Fördergelder aus anderen Förderprogrammen vom Bund, dem Land Nordrhein-Westfalen, der Europäischen Union oder einer Kommune.

Nicht öffentliche Mittel sind zum Beispiel Kaufprämien von Stadtwerken oder Branchenverbänden.

Zusätzliche Mittel können die Zuwendung reduzieren und sind daher sowohl bei der Antragstellung als auch bei der Verwendungsnachweisführung unbedingt anzugeben – jedenfalls sofern die Mittel für dieselbe Maßnahme in Anspruch genommen werden.

Hier müssen keine Mittel angegeben werden, die Sie für andere Maßnahmen erhalten haben.

NUR FÜR UNTERNEHMEN: Muss die Anzahlung als Netto oder Brutto-Betrag angegeben werden?

Die Anzahlung bei Leasing-Verträgen (Leasingsonderzahlung) ist als Netto-Betrag einzugeben.

Welche Kosten soll die Gesamtinvestition beinhalten?

Die Gesamtinvestition beinhaltet alle Ausgaben, die im direkten Zusammenhang mit der beantragten Maßnahme stehen. Darüber hinaus beinhalten die Kosten auch die Mehrwertsteuer, sofern seitens des Antragstellers bzw. der Antragstellerin keine Berechtigung zum Vorsteuerabzug vorliegt.

 

 

Nach dem Antrag

Was ist mit meinem Förderantrag? Wann wird dieser bearbeitet?

Die Bearbeitung der Förderanträge liegt in den Händen der Bezirksregierung Arnsberg.

Von dort heißt es: „Wir sind bemüht, Ihre Anträge schnellstmöglich zu bearbeiten, jedoch kann die Wartezeit bis zur Auszahlung mehr als 12 Wochen betragen. Sehen Sie bitte von Nachfragen zum Sachstand zu Ihren Förderanträgen ab. Vielen Dank! Bitte senden Sie unaufgefordert keine Unterlagen per Post oder Email ein!"

Was passiert, wenn sich der Preis des Fördergegenstandes nach Antragstellung erhöht?

Bei Festbeträgen hat dies keine Konsequenzen. Bei prozentualer Förderung müsste der Antragsteller dies der Bewilligungsbehörde frühzeitig – vor Umsetzung – mitteilen und ggf. einen Änderungsbescheid erwirken.


Zuwendungsbescheid (Förderzusage)

Wie lange hat man für die Umsetzung Zeit? In welchem Zeitraum muss die geplante Maßnahme nach Erhalt des Zuwendungsbescheides umgesetzt werden?

Die Maßnahme muss innerhalb eines Jahres nach Erhalt des Zuwendungsbescheides umgesetzt werden. Das genaue Datum entnehmen Sie bitte dem Zuwendungsbescheid.

Innerhalb diesen Zeitraums müssen auch der Verwendungsnachweis ausgefüllt und alle geforderten Nachweise hochgeladen werden. Den Link zum Verwendungsnachweis erhalten Sie zusammen mit dem Zuwendungsbescheid.

Was passiert, wenn ich die Förderung – trotz Bewilligung – nicht in Anspruch nehme?

Wird die Maßnahme nicht innerhalb des Durchführungszeitraums durchgeführt, wird der Bescheid unwirksam (auflösende Bedingung). Weitere Folgen ergeben sich daraus nicht.

Ist der angegebene Förderbetrag / die Zuwendung als Brutto-oder Nettobetrag zu verstehen?

Bei Festbeträgen wird genau die angegebene Fördersumme (z. B. 8.000 Euro für Elektro-Nutzfahrzeuge) ausgezahlt.

Bei prozentualer Förderung wird die Fördersumme aus den Nettokosten ermittelt (vorsteuerabzugsberechtigt). Für Personen, die nicht vorsteuerabzugsberechtigt sind, gelten die Bruttopreise als Berechnungsgrundlage.

Kann nach Erteilung des Zuwendungsbescheides noch der Hersteller gewechselt werden?

Die Einhaltung der Grundvoraussetzungen für die Zuwendungsfähigkeit müssen gewährleistet sein.

Ein Wechsel des Modells oder des Händlers gegenüber dem mit dem Antrag vorgelegten Angebot ist unter diesen Voraussetzungen prinzipiell möglich. Da sich ein Wechsel jedoch auf die Förderfähigkeit der Anlage auswirken kann, ist grundsätzlich jede geplante Änderung gegenüber dem bewilligten Antrag (Zuwendungsbescheid ) unverzüglich der Bewilligungsbehörde anzuzeigen/mitzuteilen. Dies kann formlos per E-Mail erfolgen.

Bei voraussichtlich höheren Ausgaben ist ein entsprechendes Angebot vorzulegen und vor der Umsetzung ein Änderungsbescheid abzuwarten.

Bei gleichbleibenden oder geringeren voraussichtlichen Ausgaben bedarf es nur der Anzeige gegenüber der Bewilligungsbehörde.


Verwendungsnachweis / Auszahlungsantrag

Welche Unterlagen benötige ich für den Auszahlungsantrag / Verwendungsnachweis?

Um die Auszahlung der Förderung zu erhalten, muss die Umsetzung der Maßnahme nachgewiesen werden. Dazu erhalten Sie zusammen mit dem Zuwendungsbescheid den Link zum Verwendungsnachweis / Auszahlungsantrag. Dort werden u. a. folgende Daten bzw. Unterlagen benötigt:

  • persönliche Daten zum Antragstellenden
  • Bankverbindung
  • Angaben zur Auftragsvergabe
  • Kauf-/Leasing-/Mietverträge
  • Rechnung(en)
  • ggf. Nachweis der Fördervoraussetzung(en)
Die genauen Unterlagen werden Ihnen im Zuwendungsbescheid genannt.
Die ausgezahlte Fördersumme ist geringer, als der im Zuwendungsbescheid angegebene Förderbetrag. Woran liegt das?

Dies kann unterschiedliche Gründe haben. So kann beispielsweise die Anlagengröße (z. B. Solarkollektorfläche) geringer sein als ursprünglich veranlagt oder es haben sich andere Paramater verändert, die bei der Ermittlung des Festbetrages zugrunde gelegt wurden.

Im Übrigen werden (bei einer Anteilfinanzierung) nicht zuwendungsfähige Ausgaben von den Gesamtkosten in Abzug gebracht, so dass sich die ausgezahlte Zuwendung ebenfalls entsprechend verringern kann.

 

 


 

 

Ablauf der NRW-Förderung

1)  Kostenvoranschlag / Angebot einholen (Hilfe)
2)  Förderantrag ausfüllen (Hilfe), Angebot hochladen
3)  Erhalt der automatischen Eingangsbestätigung
4)  nach Prüfung: Erhalt des Zuwendungsbescheides
5)  Maßnahme(n) umsetzen, Rechnung(en) bezahlen
6)  im Zuwendungsbescheid Link zum "Auszahlungs-
     antrag/Verwendungsnachweis" anklicken, diesen
     ausfüllen, Rechnungen und Nachweise hochladen
7)  nach Prüfung: Erhalt der Überweisung

Haben Sie Fragen zur Förderung oder zum Antrag?
→ Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen.

 

 

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