Nicht-öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur


 

 

NRW-Förderung (Emissionsarme Mobilität)

Fördergegenstand

Das Land fördert den Kauf und die Errichtung von fest mit dem Stromnetz verbundenen (stationären) Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Zusätzlich zur Ladesäule / Wallbox werden auch alle dazugehörigen Ausgaben wie Parkplatzmarkierung, Anfahrschutz, Tiefbau, Netzanschluss und Inbetriebnahme gefördert.

Voraussetzungen

Der für den Ladevorgang erforderliche Strom muss aus erneuerbaren Energien ("Grünstrom" / "Ökostrom") oder aus vor Ort eigenerzeugtem regenerativem Strom (zum Beispiel Strom aus Photovoltaik-Anlagen mit mind. 2 kWp) stammen. Die Ladestation muss mit einer Typ-2-Steckdose bzw. einem → Typ-2-Stecker ("Mennekes-Stecker") ausgestattet sein.

Die vollständigen Bestimmungen finden sich in der → Richtlinie "Emissionsarme Mobilität" (Kap. 6.2) sowie den → Nebenbestimmungen für nicht-öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur.

Förderhöhe (alle Angaben pro Ladepunkt, erhöhte Förderung gültig bis 30. November 2020)
AntragsberechtigteFörderquotemax. Förderhöhe (Wallbox)max. Förderhöhe (Ladesäule)Bonus Eigenerzeugung***Bonus Batteriespeicher***
Privatnutzer60 %2.000 €
3.500 €, wenn steuerbar
2.000 €
3.500 €, wenn steuerbar
+500 €+200 € pro kWh
Unternehmen*60 %2.000 €
3.500 €, wenn steuerbar
4.000 €
5.500 €, wenn steuerbar
+500 €+200 € pro kWh
Kommunen**80 %2.600 €
4.100 €, wenn steuerbar
5.800 €
7.300 €, wenn steuerbar
+500 €+200 € pro kWh


Hier geht's direkt zur unserer aktualisierten → Marktübersicht Ladestationen incl. Hinweisen zur jeweiligen Erfüllung der Förder-Kriterien.

* De-minimis-Beihilfen insgesamt maximal 200 000 € in drei Steuerjahren. → Weitere Informationen
Bei Überschreitung der Grenzwerte für De-minimis-Beihilfen ist der Aufbau von Ladestationen noch an Stellplätzen für Beschäftigte oder Mieterinnen und Mieter möglich – mit reduzierter Förderquote von 40 %.
** Städte, Gemeinden, Kreise oder Zusammenschlüsse von Kommunen sowie kommunale Betriebe, sofern diese nicht-wirtschaftliche Tätigkeiten ausüben.
*** Die Förderung wird ausschließlich bei neu errichteten stationären Batteriespeichern und Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien gewährt. Der Bonus für den Batteriespeicher wird maximal bis zu einer Kapazität gewährt, die in kWh doppelt so groß ist, wie die Nennleistung der verbundenen EE-Anlage in kW. Maximal wird eine Kapazität von 30 kWh pro Ladepunkt gefördert.

 

→ Elektronisches Antragsformular

Antragstellung VOR Vertragsabschluss

 

 

Ablauf der Förderung

  1)  Kostenvoranschlag / Angebot einholen
  2)  Förderantrag ausfüllen, Angebot hochladen
  3)  Erhalt der automatischen Eingangsbestätigung
  4)  vorzeitige Umsetzung bei Fahrzeugen und Lade-
       stationen → erlaubt* (gilt nicht für Kommunen)
  5)  Erhalt des Zuwendungsbescheides
  6)  Ausfüllen des Verwendungsnachweises
  7)  Erhalt der Überweisung auf Ihr Konto

Haben Sie Fragen zur Förderung oder zum Antrag?
→ Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen.

 

 

 

 

 

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