Kfz-Werkstätten

Elektromobilität gewinnt auch für die Kraftfahrzeug-Werkstätten zunehmend an Bedeutung.
Immer mehr wartungsarme Elektrofahrzeuge werden zugelassen. Kein Ölwechsel mehr,
keine neuen Zündkerzen – ein Wirtschaftszweig im Wandel.


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Elektromobilität in Kfz-Werkstätten

Die Mobilität spielt für den Klimaschutz eine zentrale Rolle. Trends wie verstärkte Nutzung des öffentlichen Verkehrs sowie Carsharing und der Wunsch der Konsumenten sich klimaneutral fortzubewegen stoßen im Automobilsektor einen Wandel an. Elektromobilität mit Batterie und Brennstoffzelle als neue Antriebstechnologien zeigen neue Chancen aber auch Herausforderungen – für die Hersteller, Zulieferer – und auch für die Kfz-Werkstätten.

Dieser Umbruch wirkt sich auf die Entwicklung des gesamten Automobil- und Verkehrssektors aus. Welche Veränderungen und Herausforderungen sich für die Kfz-Betriebe ergeben, stellen wir auf dieser Webseite dar. Insbesondere heben wir auch die Chancen und Möglichkeiten für Kfz-Betriebe hervor, um am zukünftigen Markt zu bestehen und zeigen die Anforderungen auf, die dafür erfüllt werden müssen. Zu guter Letzt finden Sie hier auch Anregungen zur Qualifizierung Ihres Kfz-Betriebs sowie eine Auswahl an Weiterbildungsmöglichkeiten für Sie und Ihre Mitarbeiter (Auswahl bezieht sich auf NRW und hat kein Anspruch auf Vollständigkeit).

 

Die Grafik zeigt die Einstellung der Deutschen zum Klimawandel. Bild: YouGov

 

 

Marktüberblick

Die Entwicklungen der Zulassungszahlen für Elektrofahrzeuge in Deutschland steigen stetig an. Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes stiegen die Zulassungen bei E-Fahrzeugen deutlich im Vergleich von 2018 zu 2019. Fahrzeuge mit einem Hybridantrieb nehmen mittlerweile 6,6 % Marktanteil an den Gesamtzulassungen an (2019: 239.250 Neuzulassungen/ +83,7 % im Jahr 2019). Die Elektro-Fahrzeuge mit Batterieantrieb weisen einen Anteil von knapp 2 % aus (2019: 63.281 Neuzulassungen/ +75,5 %). Die Plug-In-Hybride haben 2019 einen Marktanteil von 1,3 % erreicht (2019: 45.348 Neuzulassungen/ +44,2 %). Die mit erdgasangetriebenen Pkws (2019: 7.623 Neuzulassungen/-29,4 %) weisen bisher einen Marktanteil von 0,2 % aus, ähnlich wie die flüssiggasbetriebenen Pkws (2019: 7.256 Neuzulassungen/ +55,6 %) (KBA). Mit Blick auf die Wachstumsraten der Zulassungszahlen innerhalb des vergangenen Jahres (2018-2019), zeigt sich deutlich ein positiver Trend bei den Fahrzeugen mit alternativen Antriebstechnologien im Vergleich zu den klassischen Benzin- und Dieselfahrzeugen (Vgl. Abb. 1+2).

 

 


Dabei liegt NRW im deutschlandweiten Vergleich deutlich vor den anderen Bundesländern. In NRW wurden bis Ende September 2019 8.816 E-Fahrzeuge neu zugelassen. Die durchschnittliche Wachstumsrate liegt in NRW bei rund 62 % seit 2009.

Obwohl im internationalen Vergleich andere Länder (z. B. China oder Norwegen) deutlich mehr E-Fahrzeuge zugelassen haben, ist davon auszugehen, dass Elektromobilität den Verkehrssektor in Deutschland immer stärker prägen wird.

Denn langfristig muss Mobilität klimafreundlich gestaltet werden. Laut dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie spielt Elektromobilität weltweit eine Schlüsselfunktion für eine klimafreundliche Mobilität. Vor allem in Verbindung mit Strom aus erneuerbaren Energien verfügen E-Fahrzeuge über ein großes CO2-Einsparpotenzial gegenüber den Verbrennungsmotoren.

 

 

Die Automobilindustrie beschäftigt sich ebenfalls intensiv mit diesem Thema, um bei dem Wandel auf dem Markt konkurrenzfähig zu bleiben. So haben viele Automobilhersteller bereits E-Fahrzeuge in ihrem Sortiment und der Verband der Automobilindustrie beschreibt Elektromobilität als die Antriebe der Zukunft.

„Klimaschutz, knapper werdende fossile Brennstoffe und ein erhöhter Mobilitätsbedarf durch steigende Bevölkerungszahlen erfordern neue Lösungen und alternative Antriebe. Elektrofahrzeuge können einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz und zur Emissionsvermeidung leisten. Deshalb sind die Elektrofahrzeuge fester Bestandteil der Fächerstrategie der deutschen Hersteller und Zulieferer.“

 

 

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