Die beiden Elektrobusse sind Teil eines größeren Projekts, das die Beschaffung von insgesamt 14 batterieelektrischen Bussen umfasst. Ermöglicht wird dies durch eine Förderung des Zweckverbands Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), der die Fahrzeugbeschaffung mit rund drei Millionen Euro unterstützt. Darüber hinaus erhält der PaderSprinter Fördermittel für die Elektrifizierung seines Betriebshofs und den Ausbau der Ladeinfrastruktur.
Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur gemeinsam gedacht
Mit der Inbetriebnahme der ersten beiden Elektrobusse geht auch die erste Ladeinfrastruktur auf dem Betriebshof in Betrieb. Die Fahrzeuge werden über zwei Ladepunkte mit Ladehauben geladen. Über den auf dem Fahrzeugdach montierten Pantographen kann der Ladevorgang einfach gestartet werden.
Perspektivisch entsteht auf dem Betriebshof eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur mit insgesamt 54 Ladepunkten, darunter sechs Schnellladepunkte mit einer Ladeleistung von bis zu 300 kW. Ergänzt wird das Projekt durch eine neue Mittelspannungsanbindung, die den künftigen Energiebedarf der Elektrobusflotte decken soll.
Fördermittel schaffen die Grundlage für die Elektrifizierung
Die Elektrifizierung von Busflotten umfasst weit mehr als die Beschaffung neuer Fahrzeuge. Ebenso notwendig sind Investitionen in Ladeinfrastruktur, Netzanschlüsse und die technische Ausstattung der Betriebshöfe. Das Projekt in Paderborn zeigt, wie Förderprogramme diese Maßnahmen ermöglichen und Verkehrsunternehmen dabei unterstützen können, den Umstieg auf emissionsfreie Antriebe Schritt für Schritt umzusetzen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website des PaderSprinter.





