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Öffentliche Ladeinfrastruktur: Neues Pkw-LadeinfrastrukturMONITORING der Nationalen Leitstelle zeigt Entwicklung

Das neue Pkw-LadeinfrastrukturMONITORING der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur gibt einen übersichtlichen Einblick in die Entwicklung der öffentlichen Ladeinfrastruktur. Nordrhein-Westfalen liegt im Bundesländervergleich an der Spitze.

Die öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur in Deutschland wächst weiter. Zum 1. August 2026 standen bundesweit insgesamt 207.155 öffentlich zugängliche Ladepunkte zur Verfügung. Einen aktuellen Überblick über die Entwicklung bietet das neue Pkw-LadeinfrastrukturMONITORING der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur.

Das Dashboard zeigt unter anderem den Bestand und den monatlichen Zubau öffentlich zugänglicher Ladepunkte, die Verteilung der Schnellladepunkte nach Leistungsklassen sowie die regionale Verteilung in den einzelnen Bundesländern. Seit Juli basiert das Monitoring auf der Webservice-Schnittstelle der Bundesnetzagentur und wird automatisiert aktualisiert. Datengrundlage ist die Ladesäulen-Liste der Bundesnetzagentur. Die Daten werden von der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur geprüft und bereinigt.
 

NRW liegt im Bundesländervergleich weiterhin an der Spitze

Ein Blick auf die Bundesländer zeigt: Nordrhein-Westfalen kommt zum 1. August 2026 auf 40.810 öffentlich zugängliche Ladepunkte und liegt damit bundesweit auf Platz eins.

Der aktuelle Stand zeigt, dass Nordrhein-Westfalen beim Ausbau der öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur bereits weit vorangekommen ist. Gleichzeitig wird der Bedarf mit dem weiteren Markthochlauf der Elektromobilität weiter steigen.
 

Blick auf 2030: Der weitere Ausbau bleibt wichtig

Bis 2030 wird in Nordrhein-Westfalen mit bis zu drei Millionen Elektrofahrzeugen auf den Straßen gerechnet. Das Handlungskonzept für den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Nordrhein-Westfalen zeigt, wie sich der daraus resultierende Ladebedarf entwickeln soll. Ziel der Landesregierung sind bis 2030 rund 92.000 öffentlich zugängliche Ladepunkte, davon etwa 81.000 Normalladepunkte und 11.000 Schnellladepunkte.

Mit aktuell 40.810 öffentlich zugänglichen Ladepunkten hat NRW auf dem Weg zu diesem Ziel bereits viel erreicht. Gleichzeitig zeigt der Blick auf 2030, dass der weitere Ausbau eine wichtige Aufgabe bleibt.

Dabei kommt es auf das Zusammenspiel vieler Akteurinnen und Akteure an. Bestehende Förderangebote von Bund und Land unterstützen den Aufbau von Ladeinfrastruktur in unterschiedlichen Anwendungsbereichen.

ElektroMobilität NRW begleitet diese Entwicklung und steht Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen mit Informationen, Veranstaltungen und Beratung rund um Elektromobilität und Ladeinfrastruktur zur Seite. Sie planen Ladeinfrastruktur, haben Fragen zu Fördermöglichkeiten oder benötigen Orientierung bei Ihrem Vorhaben? Sprechen Sie uns gerne an!
 

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