Die medl GmbH hat gemeinsam mit der IMOBA Immobilien GmbH am neuen Bürogebäude im Ruhrtalbogen eine Ladeinfrastruktur mit insgesamt zehn AC-Ladepunkten errichtet. Die Ladepunkte mit jeweils 22 kW stehen künftig den Mitarbeitenden, der Geschäftsführung sowie den Mieterinnen und Mietern des Gebäudes zur Verfügung. Um die erforderliche Ladeleistung auch langfristig sicherzustellen, wurde die Anlage direkt an den Transformator des Standorts angeschlossen. Damit sind bereits heute ausreichende Netzkapazitäten für den Betrieb und zukünftige Anforderungen berücksichtigt.
Betrieb und Abrechnung von Anfang an mitgedacht
Besonders interessant ist das Betreiberkonzept hinter der Ladeinfrastruktur. Über ein digitales Backend werden die Ladevorgänge den jeweiligen Nutzerinnen und Nutzern zugeordnet. Diese können ihre Ladevorgänge jederzeit transparent einsehen. Die Abrechnung der Ladekosten erfolgt direkt über den Energieversorger. Dadurch entfällt für den Immobilieneigentümer der zusätzliche Aufwand für die Verwaltung und Nebenkostenabrechnung der Ladeinfrastruktur.
Gerade diese organisatorischen Fragen stellen Unternehmen und Eigentümer von Gewerbeimmobilien häufig vor Herausforderungen. Das Mülheimer Projekt zeigt, dass sich technische und administrative Anforderungen gemeinsam lösen lassen.
Ein Beispiel für die Praxis
Für Unternehmen und die Immobilienwirtschaft kann das Projekt ein hilfreiches Beispiel sein. Es verdeutlicht, dass Ladeinfrastruktur nicht nur leistungsfähig geplant, sondern auch einfach betreibbar sein sollte. Transparente Nutzerverwaltung, digitale Abrechnung und ausreichend dimensionierte Netzanschlüsse tragen dazu bei, Ladeinfrastruktur dauerhaft wirtschaftlich und alltagstauglich zu betreiben.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Website der medl GmbH.





