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Immobilie in Dortmund wird E-Mobilitäts-Vorzeigeprojekt

Vier Ladepunkte, kurzer Projektzeitraum und nahtlose Integration – Beispiel aus der Lütgendortmunder Straße zeigt, wie E-Mobilität in Bestandsgebäuden gelingt.

© andov – stock.adobe.com
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In der Lütgendortmunder Straße in Dortmund ist innerhalb von nur drei Monaten ein Vorzeigeprojekt für Ladeinfrastruktur realisiert worden. Ein regionales Immobilienunternehmen ließ an seinem gemischt genutzten Wohn- und Geschäftshaus vier eichrechtskonforme AC-Wallboxen installieren. Die technische Steuerung, Überwachung und Abrechnung übernimmt das digitale Backend des Abrechnungsspezialisten vaylens.

Das Gebäude liegt in einem gemischten Wohn- und Gewerbegebiet und umfasst zehn Wohn- sowie vier Gewerbeeinheiten – darunter eine Praxis und ein Einzelhandelsgeschäft. Die Nachfrage nach Lademöglichkeiten kam sowohl von privaten Mieter:innen als auch von gewerblichen Nutzer:innen. Zugleich passte das Projekt perfekt in die ESG-Strategie des Eigentümers (ESG = Umwelt (Environment), Soziales (Social) sowie Unternehmensführung (Governance). Laut Hausverwaltung war keine aufwendige Überzeugungsarbeit nötig, da das Projekt intern von Anfang an auf positive Resonanz stieß.

Technische Ausstattung und Partnernetzwerk

Für die Umsetzung arbeitete der Eigentümer eng mit vaylens, einem Installationspartner und einem unabhängigen Energieberater zusammen. Neben den Wallboxen mit OCPP-Schnittstelle (Open Charge Point Protocol, Kommunikationsstandard für den Austausch von Daten) wurde ein lokales, dynamisches Lastmanagement eingerichtet, um die Netzbelastung zu optimieren. Die größte Herausforderung bestand in der Koordination der beteiligten Gewerke sowie in der baulichen Ertüchtigung der Tiefgarage. Durch enge Abstimmung aller Beteiligten konnten diese Punkte termingerecht gelöst werden.

Digitale Abrechnung ohne Mehraufwand für die Verwaltung

Die Abrechnung erfolgt nutzerbezogen über die App „eCharge+“ von vaylens. Mieter:innen können bequem per Kreditkarte, SEPA-Lastschrift zahlen. Der Eigentümer erhält quartalsweise eine gebündelte Auszahlung der Ladeumsätze.

Eine zusätzliche Schnittstelle zur Hausverwaltungssoftware ist nicht erforderlich: Alle Abrechnungs- und Reportingfunktionen sind direkt im Portal integriert. Damit eignet sich die Lösung auch für größere Wohnanlagen oder Wohneigentumsgemeinschaften.

Rechtssicherheit und Support im Betrieb

Im Projektverlauf wurden sämtliche rechtlichen und technischen Anforderungen erfüllt – von der Datenschutzkonformität bis zum Mess- und Eichrecht. Auch die Interessen der Gewerbemieter:innen wurden berücksichtigt. Für den laufenden Betrieb sorgt ein fester Wartungsvertrag mit einem Servicepartner. Störungen können per Hotline oder E-Mail gemeldet werden und werden digital im System erfasst. Eine automatische Weiterleitung sorgt für schnellen Service vor Ort.

Positive Bilanz und Empfehlung für Nachahmer

Sowohl Eigentümer als auch Mieter:innen ziehen ein positives Fazit: Die Abrechnungslösung ist einfach, die Nutzerintegration verlief reibungslos, und der Projektablauf war effizient.

Vaylens empfiehlt für ähnliche Vorhaben, Verwaltung, Technikpartner und Nutzer frühzeitig einzubinden. Das erleichtert die Planung, vermeidet Missverständnisse und sorgt für einen zügigen Rollout.

Zudem hat vaylens die wertvollen Erkenntnisse des Vorhabens in Dortmund im Rahmen des Whitepapers „Community Charging für Mehrfamilienhäuser – Elektroautos zuhause laden“ gebündelt. Das Arbeitspapier hilft interessierten Wohnungsbauunternehmen, Wohneigentumsgemeinschaften sowie Mieter:innen, die sich anfänglich mit den Lösungsansätzen für den Aufbau und Betrieb von Ladeinfrastruktur beschäftigen und legt dabei besonderen Fokus auf die Verwaltung und Abrechnung mit den einzelnen Mieter:innen. 

Jetzt handeln: Zuhause laden in NRW

Das Dortmunder Projekt zeigt, dass sich Ladeinfrastruktur auch in Bestandsgebäuden schnell, rechtssicher und wirtschaftlich umsetzen lässt. Wer als Eigentümer:in oder Wohnungswirtschaftsunternehmen in Nordrhein-Westfalen in Ladepunkte am Wohnort investiert, steigert den Wert seiner Immobilie, erhöht die Attraktivität für Mieter und leistet einen aktiven Beitrag zur Verkehrswende.

Die Landesinitiative „Zuhause laden in NRW“ informiert über technische, rechtliche und wirtschaftliche Aspekte sowie mögliche Förderoptionen. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um den Grundstein für komfortables, nachhaltiges Laden direkt vor der Haustür zu legen – und so Mieter:innen den Umstieg auf E-Mobilität deutlich zu erleichtern.

Foto & Header: andov – stock.adobe.com

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