Ausbau entlang wichtiger Güterverkehrsachsen
Eines der fünf Lose übernimmt ENGIE Vianeo. Es umfasst 26 Rastanlagen mit insgesamt 173 Ladepunkten, darunter 105 Ladepunkte mit dem Megawatt Charging System (MCS). Die Standorte entstehen entlang der europäischen Verkehrskorridore Rhein-Donau, Skandinavien-Mittelmeer und Nordsee-Rhein-Mittelmeer. Sie sind Teil des transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-T) und zählen zu den wichtigsten Achsen des grenzüberschreitenden Güterverkehrs.
Insgesamt sind im ersten Ausbauschritt 447 MCS-Ladepunkte sowie 389 CCS-Ladepunkte vorgesehen. Die unterschiedlichen Ladesysteme sollen sowohl das Zwischenladen während Fahrtunterbrechungen als auch das Laden bei längeren Standzeiten ermöglichen.
Bedeutung für Nordrhein-Westfalen
Für Nordrhein-Westfalen ist der bundesweite Ausbau von besonderer Bedeutung. Als einer der wichtigsten Logistikstandorte Europas ist das Land eng in nationale und internationale Warenströme eingebunden. Eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur entlang der Autobahnen ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass batterieelektrische Lkw künftig auch im Fernverkehr wirtschaftlich eingesetzt werden können. Der in der ENGIE-Mitteilung genannte Nordsee-Rhein-Mittelmeer-Korridor verbindet zentrale Wirtschafts- und Logistikregionen entlang des Rheins mit den Nordseehäfen und ist damit auch für Nordrhein-Westfalen von besonderer Relevanz.
Weiterführende Informationen
→ Pressemitteilung Die Autobahn GmbH vom 01.07.2026
→ Pressemitteilung ENGIE Vianeo vom 03.07.2026
→ Kampagne "E-trucks.NRW" der NRW.Energy4Climate





