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Zukunftswerkstatt Düsseldorf und Stadt stellen neue vollelektrisch betriebene Papiersammelfahrzeuge vor

Nachhaltigkeit wird im urbanen Raum immer sichtbarer – in Düsseldorf fährt die Altpapiersammlung inzwischen vollelektrisch. Damit zeigt sich, wie moderne Elektromobilität Klimaschutz, leisere Städte und bessere Arbeitsbedingungen miteinander verbinden kann.

© Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert

Die Zukunftswerkstatt Düsseldorf (ZWD) hat gemeinsam mit der Stadt Düsseldorf im März zwei neue vollelektrisch betriebene Papiersammelfahrzeuge der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Fahrzeuge sind bereits seit Dezember 2025 beim Papierrecycling der ZWD für die Leerung der blauen Tonnen im Einsatz und ersetzen zuvor genutzte dieselbetriebene Lkw. 

Die Landeshauptstadt Düsseldorf engagiert sich gemeinsam mit ihrer gemeinnützigen Tochtergesellschaft, der Zukunftswerkstatt Düsseldorf GmbH (ZWD), seit 1989 auf dem kommunalen Arbeitsmarkt. Stadtdirektor Burkhard Hintzsche führt dazu aus: "Als Unternehmen der Sozialwirtschaft schafft die ZWD berufliche Perspektiven für Menschen, die auf ihrem Weg zurück in den Arbeitsmarkt umfassende Unterstützung benötigen. Unter anderem erfolgt dies durch den Einsatz in der Leerung von blauen Tonnen. Die ZWD wurde dazu von der Stadt mit der Sammlung von Altpapier in den Stadtteilen Rath, Unterbach, Gerresheim, Unterrath, Urdenbach und Wersten beauftragt."

Jede Woche werden dort rund 16.400 blaue Tonnen geleert. Im Jahr 2025 kamen so knapp 5.500 Tonnen Altpapier zusammen. "Die separate Erfassung und das Recycling von Altpapier ist an sich bereits ein Beitrag zum Ressourcen- und Klimaschutz. Durch den Einsatz der neuen batterieelektrischen Fahrzeuge wird dies nun nochmals ein Stück klimafreundlicher", sagt Umweltdezernent Jochen Kral. "Dadurch werden rund 60 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr eingespart. Dies unterstützt die Zielsetzung der Stadt, im Jahr 2035 die Klimaneutralität zu erreichen."

Die bisherigen Erfahrungen sind durchweg positiv. Im Vergleich zu dieselbetriebenen Fahrzeugen sind die E-Lkw deutlich leiser unterwegs – ein spürbarer Vorteil für Fahrerinnen und Fahrer, Stadtverkehr sowie Anwohnerinnen und Anwohner. Zudem entfallen die typischen Vibrationen eines Dieselmotors vollständig, was den Fahrkomfort deutlich erhöht. Auch die Geruchsbelastung, etwa bei Stop-and-Go-Fahrten oder beim Rangieren, gehört damit der Vergangenheit an.

Darüber hinaus fallen die Fahrzeuge im Stadtbild auf: Mit ihrem modernen Design ziehen sie Aufmerksamkeit und Neugier auf sich. Häufig entstehen spontane Gespräche oder interessierte Nachfragen aus der Bevölkerung – ein weiteres positives Zeichen für die Akzeptanz emissionsfreier Technologien im urbanen Raum.

Ralf Krüger, Betriebsleiter Papierrecycling der ZWD, zieht ein erstes Fazit: "Unsere Fahrer berichten sehr positiv über die neuen Fahrzeuge. Gerade im dichten Stadtverkehr macht sich die ruhige und gleichmäßige Fahrweise bemerkbar. Das trägt nicht nur zur Entlastung der Fahrer bei, sondern verbessert auch die Arbeitssituation insgesamt."

Melanie Spengler, Geschäftsführerin der ZWD, ergänzt: "Die vollelektrischen LKW sind ein wichtiger Schritt hin zu einer nachhaltigeren Abfallwirtschaft in Düsseldorf. Dass dieses Projekt durch die Unterstützung der Landeshauptstadt Düsseldorf und des Amtes für Umwelt- und Verbraucherschutz möglich wurde, zeigt, wie wirkungsvoll kommunale Förderung und praktische Umsetzung zusammenwirken können."

Die Nachrichtenmeldung der Zukunftswerkstatt Düsseldorf finden Sie hier.  

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