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Kommunen, Unternehmen

WeBus unterstützt die Planung elektrischer Busflotten

Neues Open-Source-Tool ermöglicht es Verkehrsunternehmen und Kommunen, verschiedene Elektrifizierungsszenarien zu simulieren und deren Auswirkungen auf Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur, Energieverbrauch und Kosten zu vergleichen.

Die Umstellung auf elektrische Busflotten erfordert eine abgestimmte Planung von Fahrzeugen, Ladeinfrastruktur und Betriebsabläufen. Mit WeBus steht dafür nun ein frei verfügbares, webbasiertes Simulationstool zur Verfügung.

Verkehrsunternehmen, Kommunen und weitere Interessierte können mit WeBus unterschiedliche Szenarien für die Elektrifizierung von Busflotten untersuchen. Verglichen werden können unter anderem verschiedene Batteriekapazitäten, Ladekonzepte sowie der Ausbau der Ladeinfrastruktur auf Betriebshöfen und an Endhaltestellen. Das Tool zeigt, wie sich die gewählten Parameter auf den Fahrzeugbedarf, den Energieverbrauch und die Kosten auswirken.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der integrierten Betrachtung des Gesamtsystems. Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur und Betrieb werden nicht isoliert voneinander untersucht. Dadurch lassen sich Wechselwirkungen frühzeitig erkennen und unterschiedliche Planungsvarianten transparent miteinander vergleichen.

Entwickelt wurde WeBus von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), der Technischen Universität Berlin und dem Reiner Lemoine Institut im Forschungsprojekt E-Bus 2030+. Das Projekt wurde im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität mit rund 1,26 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Verkehr gefördert. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich umgesetzt.

Das Angebot richtet sich insbesondere auch an kleine und mittlere Verkehrsunternehmen, die den Umstieg auf elektrische Busflotten effizient, transparent und wirtschaftlich planen möchten.
 

Weitere Informationen und Zugang zum Tool:

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