Die neuen Fahrzeuge werden künftig unter anderem von der IT-Abteilung, der Kläranlage, dem Hausmeisterservice sowie im Bereich der städtischen Übergangsheime genutzt. Mit einer Reichweite von über 250 Kilometern eignen sie sich sowohl für Fahrten im Stadtgebiet als auch für Dienstfahrten in benachbarte Kommunen.
Ein zusätzlicher Nachhaltigkeitsvorteil ergibt sich durch die vorhandene Ladeinfrastruktur an städtischen Gebäuden: Ein Teil des benötigten Stroms wird über eigene Photovoltaikanlagen erzeugt und direkt für das Laden der Fahrzeuge genutzt. Bereits in den vergangenen Jahren hatte die Stadt mithilfe der Landesförderung mehrere Elektrofahrzeuge sowie drei Ladesäulen und zusätzliche Ladepunkte in Betrieb genommen.
„Durch die 20-prozentige Förderung des Landes NRW liegen wir unter den Kosten vergleichbarer Fahrzeuge mit herkömmlichem Antrieb“, erklärt Fachbereichsleiter Carsten Wehmöller. Gleichzeitig seien die laufenden Betriebskosten deutlich geringer: „Die reinen Energiekosten liegen etwa bei der Hälfte bis zu einem Drittel der Kosten von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor.“
Auch Bürgermeister Michael Meyer-Hermann sieht in der Maßnahme ein wichtiges Signal: „Wir möchten als gutes Vorbild vorangehen und ein wichtiges Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz vor Ort setzen.“ Mit dem Ausbau der elektrischen Fahrzeugflotte unterstreicht die Stadt Versmold ihr langfristiges Ziel eines klimafreundlichen und wirtschaftlichen kommunalen Mobilitätsmanagements.
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