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Stadt Dülmen ist "Best Practice" für Elektromobilität in Kommunen

Die Stadt Dülmen setzt seit einigen Jahren auf Elektromobilität - und das aus Überzeugung und mit Erfolg.

Im Oktober 2014 begann die Elektrifizierung der städtischen Fahrzeugflotte in Dülmen mit der Anschaffung eines werbefinanzierten E-Smart. Im Dezember 2016 wurden auch auf Grund der guten Erfahrungen mit dem Smart zwei weitere Elektrofahrzeuge, Renault ZOE, angeschafft. Zusätzlich wurden vier Ladesäulen mit je zwei Ladepunkten 22 KW in der Innenstadt aufgestellt, an denen auch privaten Elektromobilisten Laden und Parken während der Ladezeit ermöglicht wurde.

Positive Erfahrungen = weiterer Ausbau

Zuverlässigkeit und Fahrspaß an den Elektromobilen sorgten im Juni 2018 für acht weitere Pedelecs und zusätzlich sechs vom Bund geförderte zusätzliche Renault ZOE. Deren größere Batterie erlaubt nun eine Reichweite von 300 Kilometern. Derzeit werden Dank einer attraktiven Landesförderung weitere Förderanträge bearbeitet. Ziel ist die komplette Umstellung des städtischen Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge, so wie es im Klimaschutzkonzept wegen des hohen Anteils der CO2-Emissionen im Sektor Mobilität vorgesehen war.

Beeindruckende Zahlen bei Strommenge und CO2-Einsparung

"Insgesamt wurden bisher von den Dienstfahrzeugen der Stadt gut 6.000 kWh „getankt“, was einer Fahrstrecke von 40.000 km entspricht. An private Elektromobilisten wurden 11.445 kWh abgeben, was noch einmal etwa 76.000 km entspricht. Rechnet man nun noch die ca. 1.000 km jährlich pro Pedelec hinzu, ergibt das eine CO2-Einsparung von 20 Tonnen. Dülmen hat bisher knapp 280.000,-€ in die Elektromobilität investiert und davon etwa 60000,-€ als Bundes- und Landesförderung bekommen", erläuterte Günter Thomas, der Klimaschutzmanager der Stadt Dülmen.

Hier geht´s direkt zum Videoclip über die Elektromobilität in Dülmen.

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