Höhe der Förderung
Die Förderung ist sozial gestaffelt und richtet sich nach Einkommen und Familiengröße.
Die wichtigsten Eckpunkte:
- 3.000 Euro Basisförderung für reine Elektroautos
- 1.500 Euro Förderung für Plug-in-Hybride oder Fahrzeuge mit Range Extender
- +500 Euro Zuschlag pro Kind (maximal 1.000 Euro)
- +1.000 bis 2.000 Euro zusätzliche Förderung für Haushalte mit niedrigerem Einkommen
Damit kann die Gesamtförderung für ein Elektroauto bis zu 6.000 Euro betragen.
Wer kann die Förderung erhalten?
Die Förderung richtet sich ausschließlich an Privatpersonen. Voraussetzung ist, dass das zu versteuernde Haushaltseinkommen eine bestimmte Grenze nicht überschreitet.
Die wichtigsten Kriterien:
- Einkommensgrenze: 80.000 Euro zu versteuerndes Einkommen pro Haushalt
- Mit Kindern kann sich die Grenze auf bis zu 90.000 Euro erhöhen
- Förderfähig sind Neuwagen, die ab dem 1. Januar 2026 zugelassen wurden
- Auch Leasingfahrzeuge sind förderfähig
Fördervolumen und Zielsetzung
Für das Programm stellt der Bund insgesamt rund drei Milliarden Euro zur Verfügung. Damit sollen bis zum Jahr 2029 etwa 800.000 Elektrofahrzeuge gefördert werden.
Mit der neuen Förderung verfolgt die Bundesregierung mehrere Ziele:
- Stärkung der Elektromobilität im Privatkundensegment
- Unterstützung von Haushalten mit mittleren und niedrigen Einkommen
- Beitrag zur Erreichung der Klimaziele im Verkehrssektor
Auswirkungen auf Ladeinfrastruktur
Mit der neuen Kaufprämie rückt auch die Ladeinfrastruktur stärker in den Fokus. Viele neue Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughalter werden künftig eine Wallbox oder eine andere Lademöglichkeit zu Hause benötigen.
Derzeit existiert jedoch keine bundesweite Förderung speziell für private Wallboxen, weshalb viele Haushalte auf Landesprogramme oder kommunale Förderungen zurückgreifen müssen.
Fazit
Die neue Bundesförderung setzt einen klaren Anreiz für den Umstieg auf Elektrofahrzeuge. Durch die soziale Staffelung profitieren besonders Haushalte mit geringeren Einkommen und Familien.
Für die Elektromobilität bedeutet das Programm einen wichtigen Impuls – gleichzeitig wird deutlich, dass künftig auch der Ausbau der Ladeinfrastruktur stärker gefördert werden muss, um den wachsenden Bedarf zu decken.
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