Die KfW-Bank hat mit der Förderung von nachhaltigen Mobilitätskonzepten einen neuen Zuschuss für die Erstellung von nachhaltigen, digitalen und klimafreundlichen Mobilitätskonzepten aufgelegt. Diese Konzepte sollen mithilfe eines Umsetzungsplans, der konkrete Maßnahmen beinhaltet, in bestehende Strukturen und Konzepte eingebunden werden. Städte, Gemeinden und Landkreise mit besonders hohen Stickstoffdioxid-Belastungen können die Förderung beantragen, auch deren rechtlich unselbstständige Eigenbetriebe sind antragsberechtigt.
80%-Zuschüsse
Im Rahmen der Förderung erhalten Antragsberechtigte einen Zuschuss in Höhe von 80 % der förderfähigen Kosten bis zu einem Höchstbetrag von 300.000 Euro je Kommune. Im Zuge dessen werden externe Personal- und Sachkosten für die Erstellung von Mobilitätskonzepten gefördert. Die geförderten Konzepte sollen dabei einen Beitrag zur Verringerung des Ausstoßes von Stickstoffdioxid (NO2) und Kohlenstoffdioxid (CO2) leisten. Die kommunale Mobilität soll auf der Grundlage verschiedener Kriterien und Maßnahmen beleuchtet werden. Dies reicht von der Erstellung einer Problemanalyse der aktuellen Mobilitätssituation und eines Maßnahmenkatalogs hin zur Erstellung von Umsetzungsplänen. Der Nutzen der Maßnahmen wird dabei mithilfe eines Monitoring Prozesses abgebildet und kontrolliert. Zudem sollen Prognosen und Analysen zur Verkehrsentwicklung der kommunalen Mobilität erstellt werden. Die Zuschüsse können mit anderen Fördermitteln kombiniert werden.
Zuschüsse können mit anderen Fördermitteln kombiniert werden
Weitere Informationen zu dem Zuschuss für nachhaltige Mobilitätskonzepte und eine Liste der antragsberechtigten Kommunen erhalten Sie auf den Seiten der KfW-Bank: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/%C3%96ffentliche-Einrichtungen/Kommunen/F%C3%B6rderprodukte/Nachhaltige-Mobilit%C3%A4tskonzepte-(439)/
Ergänzend erleichtert der Investitionskredit für Kommunen der KfW eine zeitnahe Umsetzung und Finanzierung von Maßnahmen wie der Erstellung von Mobilitätskonzepten und den Ausbau von Infrastruktur. Der Investitionskredit ermöglicht Kommunen langfristige Investitionen für kommunale und soziale Infrastruktur, darunter auch die Verkehrsinfrastruktur. Die Förderhöhe beträgt dabei bis zu 150 Millionen Euro pro Antragsteller und Jahr.
Förderhöhe von bis zu 150 Millionen Euro pro Antragsteller und Jahr
Weitere Informationen zum Investitionskredit Kommunen erhalten Sie auf den Seiten der KfW-Bank. https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/%C3%96ffentliche-Einrichtungen/Kommunen/F%C3%B6rderprodukte/Investitionskredit-Kommunen-(208)/. „Der Zuschuss für nachhaltige Mobilitätskonzepte der KfW-Bank ist eine weitere sinnvolle und notwendige Unterstützung für Kommunen, die mit hohen Emissionen im Verkehrsbereich zu kämpfen haben“, so Johannes Thelen, Projektkoordinator seitens der EnergieAgentur.NRW für das Projekt „Emissionsfreie Innenstadt“.
Emissionen im Innenstadtverkehr reduzieren
Mit dem Projekt „Emissionsfreie Innenstadt“ wird ebenfalls das Ziel verfolgt durch den Verkehr ausgestoßene Emissionen in Innenstädten zu reduzieren. Auf diesem Wege sollen Innenstädte lebenswerter sowie die Belastung der Umwelt und insbesondere Gesundheit der Menschen reduziert werden. Dazu haben fünf Modellkommunen, Aachen, Bielefeld, Bonn, Dortmund und Düsseldorf, Konzepte erstellt und setzen mit vielfältigen Maßnahmen wegweisende Projekte zur Reduktion von Emissionen um.
Informationen zum Projekt Emissionsfreie Innenstadt und den Maßnahmen der Modellkommunen erhalten Sie auf den Seiten EnergieAgentur.NRW: https://www.energieagentur.nrw/mobilitaet/emissionsfreie-innenstadt/





