Die neue Anlage in Lage, die von der KVG Lippe und Westfalen Weser Ladeservice in nur sieben Monaten entwickelt wurde, verfügt über 12 Ladepunkte mit einer Gesamtleistung von bis zu 1.350 kW. Das innovative System von Kempower, bei dem die Ladestation vom Netzteil getrennt ist, ermöglicht ein flexibles, platzsparendes und dynamisches Lademanagement für mehrere Busse. Dieses Projekt ist der Beginn einer größeren Initiative zur Elektrifizierung des Regionalverkehrs in Lippe. Sechs Ladestationen sollen eine Flotte von 39 Elektrobusse versorgen und die klimafreundliche Mobilität in der Region deutlich vorantreiben.
Im Kreis Lippe in Nordrhein-Westfalen wurde ein wichtiger Schritt in Richtung klimafreundlicher Mobilität getan: Vor kurzem wurde auf dem Firmengelände des Reisedienstes Motzek in Lage das erste Ladedepot für Elektrobusse im Regionalverkehr offiziell in Betrieb genommen. Die Kommunale Verkehrsgesellschaft Lippe (KVG) und Westfalen Weser Ladeservice haben das Projekt in Rekordzeit umgesetzt – ausgestattet mit modernster Kempower,-Technologie.
Erstes Ladedepot für Regionalbusse in Lippe
Das Ladedepot in Lage ist der erste von insgesamt sechs geplanten Standorten, die künftig die gesamte E-Busflotte der KVG Lippe versorgen werden. Es bietet 12 Ladepunkte mit einer Gesamtladeleistung von 600 bis 1.350 kW.
Das Besondere daran: Zum ersten Mal in der Region kommt die innovative Kempower,-Ladelösung zum Einsatz, bei der Ladestation und Leistungseinheit räumlich voneinander getrennt sind. Dies ermöglicht eine optimale Raumnutzung sowie das flexible und effiziente Laden mehrerer Busse gleichzeitig.
„Mit Kempower setzen wir erstmals im Regionalverkehr eine Ladeinfrastruktur ein, die hohe Leistung mit Flexibilität verbindet. Damit legen wir den Grundstein für den zuverlässigen, effizienten und zukunftssicheren Betrieb der Elektrobusflotte der KVG“, sagt Andreas Stoller, Prokurist bei Westfalen Weser Ladeservice.
Beitrag zur Elektrifizierung des öffentlichen Nahverkehrs
Die KVG Lippe strebt an, schrittweise insgesamt 39 vollelektrische Regionalbusse in Betrieb zu nehmen. Gleichzeitig werden sechs Ladestationen in den jeweiligen Einsatzgebieten gebaut, sodass nach und nach die komplette Infrastruktur für den zuverlässigen Betrieb der gesamten Flotte zur Verfügung steht.
Die Einführung der Elektromobilität im Regionalverkehr ist für uns ein wichtiger Schritt. Es ist beeindruckend, wie gut unser Team und alle unsere Partner zusammengearbeitet haben. Ohne dieses Engagement wäre die Umsetzung in so kurzer Zeit nicht möglich gewesen“, betont Thomas Brosig, Prokurist bei der KVG Lippe.
Effiziente Ladeinfrastruktur mit Kempower
Das modulare System aus Kempower,Power Units und Kempower Control Units ermöglicht eine dynamische Leistungssteuerung bei maximaler Betriebssicherheit.
Zusammen mit KVG wurde außerdem ein intelligentes Energiemanagementsystem entwickelt, das Ladevorgänge gezielt in Zeitfenster mit günstigen Strompreisen verlagert – ein Ansatz, der jährliche Energiekosteneinsparungen im sechsstelligen Bereich ermöglicht.
Umsetzung in Rekordzeit
Von der Planung bis zur Inbetriebnahme vergingen nur sieben Monate. Möglich wurde dies durch die erfolgreiche Teilnahme der Westfalen Weser Ladeservice an drei europaweiten Ausschreibungen – für Bau, Umspannwerke und Ladeinfrastruktur.
„Das Projekt in Lage ist für uns ein echtes Vorzeigeprojekt. Wir konnten zeigen, dass eine leistungsstarke Ladeinfrastruktur auch im Regionalverkehr schnell, zuverlässig und zukunftssicher umgesetzt werden kann“, sagt Andreas Stoller.
Der Standort Lage markiert den Startschuss für die Elektrifizierung des Regionalverkehrs im Kreis Lippe. Fünf weitere Elektrobus-Ladestationen befinden sich bereits in der Umsetzungsphase. Damit legt die KVG Lippe den Grundstein für eine klimafreundliche Mobilität, die Fahrgäste und Fahrer gleichermaßen überzeugt – und die Region fit für die Zukunft macht.
Die Pressemitteilung der Kempower finden Sie hier.





