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Nachrichten zur Elektromobilität aus NRW und Deutschland.


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Elektro Böhm mit umfassendem, nachhaltigem Elektromobilitätskonzept

Elektro-Meister Martin Böhm elektrifiziert seinen gesamten Fuhrpark und erzeugt den Strom dafür selbst.

Im Alter von gerade mal 26 Jahren übernahm Martin Böhm in Troisdorf von seinem Vater den Elektro-Betrieb, den dessen Vater 1962 gegründet hatte. Das Unternehmen ist auf klassische Elektro-Installation in der Gebäude- & Energietechnik spezialisiert und hat heute 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Fuhrpark besteht aus zwölf Fahrzeugen, von denen die Hälfte vollelektrisch betrieben wird.

Anfang der Elektromobilität im Jahr 2014

„Der Großteil der Fahrzeuge waren ursprünglich natürlich Diesel. Die Entwicklung mit roter, gelber und grüner Plakette und eventuelle Fahrverbote haben uns dann darin bestärkt, die Elektromobilität in den Fokus zu nehmen.“

Seit vergangenem Jahr 12 neue Ladepunkte

2014 installierte Böhm den ersten Ladepunkt auf seinem Hof. Nur vier Jahre später folgten zwölf weitere Ladepunkte – gefördert vom Land NRW. „Durch das NRW-Förderprogramm konnten wir bis zu 5.000€ pro Ladepunkt bekommen. Das war natürlich eine große Hilfe.“

Nachhaltigkeit konsequent bis zum Ende gedacht

Martin Böhm ist Nachhaltigkeit wichtig. „Elektromobilität ist nur dann wirklich nachhaltig, wenn der Strom aus erneuerbaren Energien stammt.“ Um sein Mobilitätskonzept zu vervollständigen wird der Obermeister der Elektriker-Innung Bonn/Rhein/Sieg die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach seines Firmengebäudes von derzeit 5kW Peak auf 30 kW Peak ausbauen und diese dann mit einem stationären Speicher mit einer Kapazität von zunächst 90 und in der End-Ausbaustufe dann von 240kW kombinieren. Diese Strommenge entspricht dann dem Tagesbedarf seiner komplett elektrifizierten Fahrzeugflotte.

Hier geht´s zum Video-Bericht über Michael Böhms Mobilitätskonzept.

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