Die Ladebordsteine befinden sich entlang der Stellplätze am Mercure Hotel „Römischer Kaiser“ und ermöglichen das Laden von Elektroautos direkt am Straßenrand – ohne klassische Ladesäulen. Die Ladeelektronik ist vollständig in den Bordstein integriert. Nach Angaben der Projektpartner eignet sich die Technologie insbesondere für dicht bebaute Innenstadtbereiche, in denen der Platz für zusätzliche Ladeinfrastruktur begrenzt ist.
Nach Angaben von DEW21 verfügen die Ladebordsteine über eine Ladeleistung von jeweils 11 kW und bieten damit dieselbe Leistung wie konventionelle AC-Ladesäulen. Die Systeme sind mit gekapselter Elektronik, Wasserabläufen und Feuchtigkeitssensoren ausgestattet. Zusätzlich sorgt ein integriertes Heizsystem für den Betrieb bei winterlichen Bedingungen.
Die ersten sechs Ladebordsteine waren bereits 2025 aktiviert worden, während vier weitere zunächst mit Blinddeckeln vorbereitet wurden. Mit der jetzt erfolgten Nachrüstung reagiert DEW21 nach eigenen Angaben auf die steigende Nutzung der Ladepunkte in der Innenstadt.
Deutschlandweit gehört Dortmund zu den ersten Städten mit serienreif installierten Ladebordsteinen. Zuvor war die Technologie unter anderem in Köln getestet worden. Neben Dortmund setzt auch Düsseldorf auf die neue Form platzsparender Ladeinfrastruktur. Die Stadt Dortmund unterstützt das Projekt im Rahmen ihrer Mobilitätsstrategie und hat dafür öffentliche Flächen bereitgestellt.
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