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Nachrichten zur Elektromobilität aus NRW und Deutschland.


Kommunen, Unternehmen

Caritas erweitert Ladeinfrastruktur für ambulante Dienste in Grevenbroich

Der Caritasverband Rhein-Kreis Neuss hat die Ladeinfrastruktur für seine Dienst- und Poolfahrzeuge am Standort Grevenbroich von zwei auf zwölf Ladepunkte erweitert. Das Projekt verbindet die Elektrifizierung des Fuhrparks mit dynamischem Lastmanagement und der Nutzung von Solarstrom.

Mit der wachsenden Zahl elektrischer Dienst- und Poolfahrzeuge reichten die beiden vorhandenen Ladepunkte am Caritas-Standort in Grevenbroich nicht mehr aus. Im August 2026 wurden daher fünf zusätzliche Wallboxen mit jeweils zwei Ladepunkten in Betrieb genommen. Insgesamt stehen nun zwölf Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils 11 kW zur Verfügung.

Von der erweiterten Ladeinfrastruktur profitieren insbesondere die ambulanten Dienste. Die Fahrzeuge können direkt am Standort geladen werden und stehen den Mitarbeitenden anschließend einsatzbereit zur Verfügung. Dadurch wird die Elektromobilität besser in die täglichen Betriebsabläufe integriert.
 

Lastmanagement, Abrechnung und Solarstrom kombiniert

Zum technischen Konzept gehören ein dynamisches Lastmanagement sowie die zentrale Verwaltung und Abrechnung der Ladepunkte. Das Lastmanagement verteilt die verfügbare Anschlussleistung bedarfsgerecht auf die angeschlossenen Fahrzeuge und unterstützt so einen sicheren und effizienten Betrieb.

Ein Teil des benötigten Ladestroms kann zudem von der bereits vorhandenen Photovoltaikanlage bereitgestellt werden. Der Caritasverband möchte den Anteil des selbst erzeugten Solarstroms am Energieverbrauch künftig weiter erhöhen und stärker für die eigene Fahrzeugflotte nutzen.

ecmobility, das Kompetenzcenter der Ecclesia Gruppe, analysierte die Anforderungen an den Fuhrpark und die Ladeinfrastruktur und begleitete die Entwicklung des Konzepts. Die technische Planung, Umsetzung und den Betrieb der Ladeinfrastruktur übernahm Lade.ZEIT.

Der Standort Grevenbroich dient als Pilotprojekt für den weiteren Ausbau der Elektromobilität beim Caritasverband Rhein-Kreis Neuss. Ein weiteres Vorhaben befindet sich nach Angaben der Projektbeteiligten bereits in der Umsetzung. Die gewonnenen Erfahrungen sollen auch an weiteren Standorten genutzt werden.

→ Weitere Informationen zum Projekt in Grevenbroich
 

NRW fördert ambulante soziale Dienste

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt ambulante soziale Dienste über das Programm progres.nrw – Emissionsarme Mobilität bei der Elektrifizierung ihrer Fuhrparks. Unter bestimmten Voraussetzungen werden sowohl die Beschaffung von Elektrofahrzeugen als auch der Aufbau nicht öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur gefördert.

Für batterieelektrische Fahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge der Klasse M1 ist eine Förderung von bis zu 3.000 Euro je Fahrzeug möglich. Das Angebot gilt für Fahrzeuge, die laut Kraftfahrt-Bundesamt den Segmenten „Minis“ oder „Kleinwagen“ zugeordnet werden. Nicht öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für ambulante soziale Dienste kann mit bis zu 1.500 Euro je Ladepunkt gefördert werden.

→ Weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten für Unternehmen und ambulante soziale Dienste
 

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