Am 18. Juni fand auf dem Gelände der Universität Duisburg-Essen unweit des Duisburger Zoos das 5. Wissenschaftsforum Mobilität statt. Das Thema lautete dieses Jahr "Radical Innovation in Mobility".
NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin hob in seinem Grußwort die Bedeutung der Elektromobilität in der Forschungs-, Industrie- und Wirtschaftslandschaft Nordrhein-Westfalens positiv hervor.
Im weiteren Verlauf des Forums kamen Experten verschiedener Disziplinen der Elektromobilität zu Wort. Dabei rückte das Brennstoffzellen-Hybrid-Fahrzeug in den Mittelpunkt einer der vielen Fachvorträge. Tenor war, dass "rein batterieelektrisch betriebene Fahrzeuge eine Lösung hauptsächlich für den innerstädtischen Verkehr" seien. Für den Langstreckenbetrieb könnten dagegen Brennstoffzellenhybride eine Lösung sein. In einem weiteren Vortrag wurde die ganzheitliche Lösung für die Elektromobilität angemahnt: "Elektromobilität wird dann zur Alternative, wenn sie als schlüssiges Gesamtkonzept auf den Plan tritt", erklärte Prof. Dr.-Ing. J. Alexander Schmidt.
In seinem so informativen wie auch kurzweiligen Vortrag brachte Reinhard Zirpel, Vorstand für den Bereich Kommunikation bei Renault Deutschland den derzeitigen Stand der Elektromobilität trefflich auf den Punkt: " Die Messe ist noch nicht gelesen. Wir sind noch am Anfang. Der Markt ist schwer."




