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10. Batterietag NRW zu Potenzialen, Trends und Entwicklungen elektrischer Speicher erfolgreich

250 Batterie-Expertinnen und Experten tagten im Aachener Eurogress

©ElektroMobilität NRW - MD
©together concept, Armin Huber
©together concept, Armin Huber
©together concept, Armin Huber

Am gestrigen Dienstag fand im Aachener Eurogress der 10. Batterietag NRW statt. 250 Expertinnen und Experten tagten im Aachener Eurogress und diskutierten Trends und Entwicklungen bei elektrischen Speicher- und Anwendungsmöglichkeiten. Das Haus der Technik (HDT) führt die Veranstaltung gemeinsam mit der EnergieAgentur.NRW und den Clustern EnergieForschung.NRW, EnergieRegion.NRW und NanoMikroWerkstoffePhotonik.NRW sowie ElektroMobilität NRW durch.

250 Batterie-Expertinnen und -Experten im Aachener Eurogress

Zur Eröffnung der Fachtagung sagte Frau Dr. Michaela Krupp von der Abteilung Klimaschutz im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW: „Die Weiterentwicklung der Batterietechnik ist für Nordrhein-Westfalen von zentraler Bedeutung, weil Stromspeicher eine Voraussetzung dafür sind, dass wir ein auf erneuerbaren Energien basierendes Energiesystem der Zukunft aufbauen können. Teil dieses neuen Energiesystems und ein weiterer wesentlicher Einsatzort für zuverlässige Batterietechnik ist die Elektromobilität. Schon heute ist Nordrhein-Westfalen in diesem Bereich an der Spitze: Wir sehen nicht nur immer mehr Fahrzeuge auf unseren Straßen, sondern freuen uns auch über eine wachsende Zahl an Unternehmen, die in diesem Bereich tätig sind."

NRW in Sachen Batterietechnik an der Spitze

„Die Batterietechnik wird bei der Netzintegration von Strom aus erneuerbaren Energien, wie der Wind- oder Solarenergie, einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Energiewende in Deutschland liefern. Im derzeitigen Fokus steht vor allem die Weiterentwicklung von Lithium-Ionen-Batterien für den Einsatz in Elektrofahrzeugen mit besonderem Augenmerk auf der Optimierung von Leistung, Lebensdauer, Sicherheit und Kosten. Der stationäre Speichermarkt profitiert aktuell ungemein von den Preissenkungen, die in den letzten Jahren erreicht worden sind. Nordrhein-Westfalen ist durch seine Stärke in den beteiligten Branchen, der Automobil- und Zulieferindustrie, der Chemie- und Kunststoffindustrie und dem Maschinenbau sowie durch seine Forschungsschwerpunkte bei den Batterietechnologien in Münster, Jülich und Aachen, aber auch mit starken Aktivitäten an weiteren Standorten, für diesen zukünftigen Markt gut aufgestellt“, sagte Professor Dr. Dirk Uwe Sauer vom Lehrstuhl für Elektrochemische Energiewandlung und Speichersystemtechnik der RWTH Aachen als Gastgeber.

Kraftwerk Batterie folgt auf Batterietagung

Unmittelbar im Anschluss an die Batterietagung findet am 3.+4. April an gleicher Stelle das 11. internationale Symposium "Kraftwerk Batterie - Advanced Battery Power" statt. Die fachlich-wissenschaftliche Bedeutung der Tagung reicht weit über das Thema der automobilen Nutzung hinaus. Kraftwerk Batterie hat sich für Ingenieure, Forscher, Entwickler und Anwender zu einem renommierten Symposium für den
wissenschaftlichen Austausch entwickelt. 60 Vorträge und mehr als 170 Posterpräsentationen werden zum Erfolg dieser englischsprachigen Konferenzbeitragen, zu der mehr als 500 Teilnehmer erwartet werden.

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