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Kommunen, Pressemitteilung, Privatnutzer, Forschung und Entwicklung, Unternehmen

Erhöhte Fördersätze noch bis zum 30. November 2020 gültig

Gute Nachrichten für alle Unentschlossenen: das NRW-Förderprogramm bleibt auch darüber hinaus noch weiter bestehen

Foto: Roberto Pfeil
Übersicht des NRW-Förderprogramms

Um den Ausbau der Ladeinfrastruktur voranzutreiben und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, hat die Landesregierung im Juni die Förderungen zeitlich befristet erhöht. Damit setzte sie in der Corona-Krise zukunftsorientierte Konjunktur-Impulse für die Wirtschaft im Land.

Ladeinfrastruktur (gültig bis zum 30. November):

Die Förderquote erhöhte sich für Unternehmen und Privatleute von 50 auf 60 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben.
Die Förderhöchstgrenze pro Ladepunkt stieg um 1.000 Euro.

Für nicht öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur erhöhten sich die Förderhöchstgrenzen pro Ladepunkt:

  • für Privatleute von 1.000 auf 2.000 Euro
  • für Unternehmen von 1.000 auf 2.000 Euro (Wallbox) bzw. von 3.000 auf 4.000 Euro (Ladesäulen)
  • für Kommunen von 1.600 auf 2.600 Euro (Wallbox) bzw. von 4.800 auf 5.800 Euro (Ladesäulen).

Für öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur stieg die Förderhöchstgrenze von 5.000 auf 6.000 Euro.

Elektrolastenräder (gültig bis zum 30. November):

  • Die Förderquote für Gewerbetreibende stieg von 30 auf 40 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, die Förderhöchstgrenze von 2.100 auf 3.500 Euro.
  • Für Kommunen stieg die Quote von 60 auf 70 Prozent und die Förderhöchstgrenze von 4.200 auf 6.200 Euro.

 

Was passiert nach dem 30. November 2020?

Das Förderprogramm läuft ganz normal weiter. Ab dem 1. Dezember 2020 sinken die erhöhten Förderquote und Fördersummen jedoch wieder auf ihre ursprünglichen Werte. Wir empfehlen daher, Förderanträge bis spätestens 30. November 2020 zu stellen.
Für die Umsetzung haben Sie danach ein Jahr lang Zeit.

Nicht-öffentliche Ladeinfrastruktur:

Die erhöhte Fördergrenze bei Steuerbarkeit (+1.500 €) bleibt bestehen (mehr dazu hier)

Privatpersonen:

  • Förderquote:   60 %      → 50 %
  • Fördergrenze:  2.000 € → 1.000 € pro Ladepunkt

Unternehmen (juristische Person):

  • Förderquote:   60 %      → 50 %
  • Fördergrenze:  2.000 € → 1.000 € pro Ladepunkt (Wallbox)
  • Fördergrenze:  4.000 € → 3.000 € pro Ladepunkt (Ladesäule)

Kommunen:

  • Förderquote:   80 %      → 80 % (keine Änderung)
  • Fördergrenze:  2.600 € → 1.600 € pro Ladepunkt (Wallbox)
  • Fördergrenze:  5.800 € → 4.800 € pro Ladepunkt (Ladesäule)

Öffentliche Ladeinfrastruktur:

  • Förderquote:   60 %      → 50 %
  • Fördergrenze:  6.000 € → 5.000 € pro Ladepunkt (Wallbox)
  • Fördergrenze:  6.000 € → 5.000 € pro Ladepunkt (Ladesäule)

Elektro-Lastenräder:

Kommunen:

  • Förderquote:   70 %      → 60 %
  • Fördergrenze:  6.200 € → 4.200 € pro Elektro-Lastenfahrrad

Unternehmen (juristische Person):

  • Förderquote:   40 %      → 30 %
  • Fördergrenze:  3.500 € → 2.100 € pro Elektro-Lastenfahrrad

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