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Nachrichten zur Elektromobilität aus NRW und Deutschland.


Kommunen, Unternehmen

Entwicklung der E-Busse zeigt eindeutig in nur eine Richtung - vorwärts!

Zahl der im ÖPNV eingesetzten E-Busse steigt kontinuierlich. Zuverlässigkeit und Technik immer besser.

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen hat in einer aktuellen Veröffentlichung die jüngste Entwicklung batteriebetriebener Elektrobusse in seinen Flotten beleuchtet. Die Bilanz fällt dabei eher positiv aus. " E-Busse sind in den deutschen Städten längst keine Seltenheit mehr, ihre Anzahl wird dieses Jahr nach Schätzungen des Branchenverbands auf rund 1.000 steigen. Aktuell sind bundesweit rund 400 dieser Busse im Einsatz. Hinzu kommen die seit Jahrzehnten etablierten Oberleitungsbusse. „Die Verkehrsunternehmen elektrifizieren ihre Busflotten weiter und investieren in den Umbau der Betriebshöfe und Werkstätten. Erfreulich ist, dass die Elektrobusse immer besser und zuverlässiger werden. Trotzdem sind sie noch deutlich teurer als ein moderner Euro-6-Dieselbus und auch in Sachen Reichweite müssen die E-Busse noch zulegen. Für einen stabilen städtischen Linienbusbetrieb brauchen wir mindestens 250 Kilometer, aktuell schaffen die Elektrobusse nur 150 bis maximal 250“, so VDV-Präsident Ingo Wortmann", heißt es in der Pressemitteilung.

Umbau geht nicht schnell genug voran

"Neben weiteren technischen Verbesserungen macht der Verband zudem darauf aufmerksam, dass es beim Aufbau von Ladeinfrastruktur und beim Umbau der Werkstätten und Betriebshöfe nicht schnell genug vorangeht: „Es fehlen die Gelder, um die für E-Busse nötige Infrastruktur bauen zu können. Hier sind Bund und Länder gefordert, ihr finanzielles Engagement deutlich zu erhöhen, wenn wir die Elektrifizierung der Busflotten mit Blick auf Klimaschutzziele und Emissionsminderungen im Verkehr schnell voranbringen wollen“, so Wortmann. Aktuell fördert der Bund die Mehrkosten beim Kauf eines Elektrobusses mit 60 bis 80 Prozent. Auch den Umbau von Betriebshöfen und Werkstätten können sich die Verkehrsunternehmen aus diesen Förderprogrammen mitfinanzieren lassen", so der VDV.

Hier geht´s direkt zur Pressemitteilung auf den Seiten des VDV.

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