Aufbau von öffentlicher Ladeinfrastruktur

Mit den nachfolgenden Beispielen möchten wir kommunalen Partner:innen bei der Konzeptionierung sowie dem Aufbau und Betrieb öffentlicher Ladeinfrastruktur unterstützen.


 

 

Interne Prozesse und Bestimmung eines zentralen Ansprechpartners bei der Kommune/Stadt

Zunächst sollte intern (innerhalb der Stadt/Kommune) geklärt werden, welche Ämter in welchem Umfang an einem flächendeckenden Aufbau von Ladeinfrastruktur beteiligt sind. So sind – je nach städtischer Organisationsstruktur – unterschiedliche Dezernate und Ämter in den Planungsprozess einzubinden (bspw. Stadtbaurat, Planungsamt, Ordnungsamt, Tiefbauamt, Raumplanung, Klimaschutz, Umweltamt, zentrales Vergabeamt etc.). Um die einzelnen Kompetenzen für den Ausschreibungsprozess zu bündeln und die spätere reibungslose Erarbeitung eines Ladeinfrastrukturkonzepts zu gewährleisten, ist es sinnvoll, zentrale Ansprechpartner:innen für den gesamten Prozess festzulegen und ggf. einen „Runden Tisch“ zu dieser Thematik mit wichtigen Vertreter:innen aus den verschiedenen Verwaltungsbereichen zu etablieren. Die zentralen Ansprechpartner:innen sollten innerhalb der städtischen Ämter gut vernetzt und mit der Thematik öffentlicher Ausschreibungen vertraut sein (bsp. Klimaschutzmanager:in/Mobilitätsmanager:in der Stadt).

 

 

Ausschreibung von Ladeinfrastrukturkonzepten

Der koordinierte Aufbau öffentlicher Ladeinfrastruktur ist mit Herausforderungen verbunden. So gilt es, die Ladeinfrastruktur flächendeckend und bedarfsgerecht zu konzeptionieren und aufzubauen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, entschließen sich einige Städte und Kommunen dazu, die Erstellung eines dezidierten Ladeinfrastrukturkonzepts auszuschreiben und an einen externen Dienstleistenden zu vergeben. Hier finden Sie Best-Practice-Beispiele für die Ausschreibung sowie Abschlussberichte erfolgreicher Ladeinfrastrukturkonzepte:

Förderung:

Land und Bund fördert die Erstellung von Umsetzungskonzepten sowohl im Bereich der öffentlichen Ladeinfrastruktur als auch für den Fuhrparks. → zu den Förderprogrammen

 

 

Ausschreibung von Aufbau und Betrieb öffentlicher Ladeinfrastruktur

Auf Basis einer internen Bedarfsabschätzung und der Definition der Standorte oder nach der Erarbeitung eines städtischen/kommunalen Ladeinfrastrukturkonzeptes kann der Aufbau und Betrieb öffentlicher Ladeinfrastruktur ausgeschrieben werden. Hierzu sind in der Leistungsbeschreibung klare Anforderungen an die Art und den Umfang der Leistung zu definieren. Hierzu zählen u.a. die detaillierte Beschreibung der vorgesehenen Standorte für die Ladeinfrastruktur sowie die, in der Ladesäulenverordnung vorgegebenen Rahmenbedingungen für den Betrieb öffentlicher Ladeinfrastruktur. Hier finden Sie Best-Practice-Beispiele für die Ausschreibungen zum Aufbau und Betrieb von öffentlicher Ladeinfrastruktur:

Förderung:

Der Aufbau der → öffentlichen Ladeinfrastruktur wird übrigens auch gefördert.

 

 


 

 

Downloads

Der "Leitfaden zum Elektromobilitätsgesetz" stellt Vorteile und Nutzen des Elektromobilitätsgesetzes für Kommunen dar und gibt praktische Tipps für die Umsetzung vor Ort. → zum Leitfaden

Elektromobilitätskonzepte reichen von der Elektrifizierung des kommunalen oder gewerblichen Fuhrparks bis hin zum Aufbau einer öffentlichen Ladeinfrastruktur. → zum Dokument

 

 

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