Beratung & Konzepte


 

 

NRW-Förderung (Emissionsarme Mobilität)

Fördergegenstand

Gefördert werden Umsetzungsberatungen und Umsetzungskonzepte zum Thema Elektromobilität. Dadurch soll das Potenzial zum verstärkten Umstieg auf Elektromobilität aufgezeigt werden.

Zuwendungsfähig sind u.a. folgende Aspekte:

  • Analyse:                               aktuelle Flottenauslastung, lokale Gegebenheiten, Sanierungstätigkeiten
  • Ladeinfrastrukturplanung: optimale Standortverteilung, Platzbedarf, Lastmanagement, Netzanbindung
  • Finanzielle Aspekte:           Abrechnungsverfahren, steuerliche Fragestellungen, Fördermöglichkeiten
  • Rechtliche Aspekte:           Versicherungsthematik
  • Beschaffung Fahrzeuge:    Fahrzeugtypen und Car-Sharing, E-(Lasten-)Fahrrädern
Voraussetzungen

Die Beratung muss neutral und unabhängig sein und muss durch einen Handlungs- und Umsetzungskonzept abgeschlossen werden.
Die Beratung und Konzepterstellunghatdurch qualifizierte Beraterinnen oder Berater zu erfolgen. Qualifiziert sind Beraterinnen und Berater, die Referenzen im Bereich Mobilitätskonzepte, Elektromobilitätsberatung, Flottenmanagement oder vergleichbar relevante Referenzen innerhalb der letzten zwei Jahre nachweisen können.

→ Beispiele für Beratungsunternehmen

Die vollständigen Bestimmungen finden sich in der → Richtlinie "Emissionsarme Mobilität" (Kap. 6.1).

Förderhöhe
AntragsberechtigteVoraussetzungmax. Förderquotemax. Fördersumme
KommunenKommunen, kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Zweckverbände
und kommunale Betriebe, sofern diese nicht-wirtschaftliche Tätigkeiten ausüben
80 %24.000 €
FlottenbetreiberBesitzerinnen und Besitzer von mindestens fünf gewerblich genutzten
Kraftfahrzeugen
50 %15.000 €
VermieterEigentümerinnen und Eigentümer von Mietgebäuden mit jeweils mindestens
vier Wohneinheiten
50 %15.000 €
Wohnungseigentümer-
gemeinschaften
Gemeinschaften mit jeweils mindestens vier Wohneinheiten50 %15.000 €
ArbeitgeberArbeitgeberinnen und Arbeitgeber mit mindestens fünf Kraftfahrzeug-
Stellplätzen für Beschäftigte
50 %15.000 €


De-minimis-Beihilfen dürfen insgesamt max. 200.000 € in drei Steuerjahren betragen. → Weitere Informationen

Unternehmen, die nicht unter die KMU-Definition fallen und welche die Grenzwerte für De-minimis-Beihilfen überschreiten, können sich nur Umsetzungskonzepte, keine Umsetzungsberatung, fördern lassen.


→ Elektronisches Antragsformular

Antragstellung VOR Vertragsabschluss

 

 

Ablauf der NRW-Förderung

1)  Kostenvoranschlag / Angebot einholen (Hilfe)
2)  Förderantrag ausfüllen, Angebot hochladen (Hilfe)
3)  Erhalt der automatischen Eingangsbestätigung:
     sofortige Umsetzung bei Fahrzeugen und Lade-
     stationen → erlaubt (gilt nicht für Kommunen)
5)  Erhalt des Zuwendungsbescheides
6)  Ausfüllen des Verwendungsnachweises
7)  Erhalt der Überweisung auf Ihr Konto

Haben Sie Fragen zur Förderung oder zum Antrag?
→ Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen.

 

 


 

 

Kommunaler Klimaschutz ist seit langem ein Schwerpunkt der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums. In den Kommunen liegen große Potenziale, die Treibhausgasemissionen zu senken und damit einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung zu leisten. Die Fördermöglichkeiten unterstützen insbesondere das Ziel, die Treibhausgasemissionen in den Kommunen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent - im Vergleich zu 1990 - zu senken.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der zugehörigen Webseite des BMUB

Strategische Förderschwerpunkte sind:

  • Fokusberatung
  • Energie- und Umweltmanagementsysteme
  • Energiesparmodelle
  • Kommunale Netzwerke
  • Potenzialstudien
  • Klimaschutzkonzepte und Klimaschutzmanagement

 

 

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